IBM stellt seinen Personalbestand gerade spürbar um: Stellen in klassischen Geschäftsbereichen werden abgebaut, gleichzeitig stellt das Unternehmen gezielt in den Bereichen KI und Cloud-Infrastruktur ein. Die Strategie ist klar — die Umsetzung kostet allerdings Vertrauen.
Analysten werden vorsichtiger
Mehrere Großbanken haben ihre Kursziele für IBM im März nach unten korrigiert. BMO Capital senkte das Ziel von 350 auf 290 US-Dollar und stufte die Aktie auf „Market Perform“ herab. JPMorgan Chase folgte mit einer Senkung von 317 auf 283 US-Dollar, behielt aber das „Neutral“-Rating bei. Hintergrund ist unter anderem eine nachlassende Wachstumsdynamik bei der Red Hat-Sparte im Bereich Hybrid Cloud.
Das Konsensrating bleibt dennoch bei „Moderate Buy“, mit einem durchschnittlichen Kursziel von 314,60 US-Dollar. Einige Analysten sehen in der KI- und Quantencomputing-Ausrichtung langfristig weiterhin Potenzial.
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Solide Zahlen, schwacher Chart
Die jüngsten Quartalsergebnisse liefern ein anderes Bild als die Kursentwicklung vermuten lässt. IBM erzielte einen Umsatz von 19,69 Milliarden US-Dollar — ein Plus von 12,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Gewinn je Aktie lag mit 4,52 US-Dollar über der Konsensschätzung von 4,33 US-Dollar. Die vierteljährliche Dividende von 1,68 US-Dollar je Aktie entspricht einer annualisierten Rendite von rund 2,7 Prozent.
Charttechnisch bleibt die Lage angespannt. Die IBM-Aktie notiert mit rund 205 Euro deutlich unterhalb ihrer gleitenden Durchschnitte der letzten 50 und 200 Tage — und hat seit Jahresbeginn rund 17 Prozent verloren. Der Markt wartet offenbar ab, bis sich die Kosten des Umbaus klarer in den Zahlen abzeichnen.
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