Starke Verkaufszahlen, schwankende Kurse – bei ImmunityBio prallen derzeit zwei Welten aufeinander. Während das Krebsmedikament Anktiva die Kassen füllt, bremsen regulatorische Warnungen und drohende Klagen die Euphorie an der Börse. Das Biotech-Unternehmen beendete die Handelswoche bei 7,15 US-Dollar.
Umsatzsprung durch Anktiva
Der Haupttreiber für ImmunityBio ist die rasche Marktdurchdringung der Immuntherapie Anktiva. Vorläufige Daten zeigen für das Geschäftsjahr 2025 einen Nettoumsatz von rund 113 Millionen US-Dollar. Das entspricht einer Versiebenfachung gegenüber dem Vorjahr.
Dieser Trend setzt sich im ersten Quartal 2026 fort. Der vorläufige Umsatz kletterte auf 44,2 Millionen US-Dollar. Ein entscheidender Faktor für die Beschleunigung in den USA war die Einführung eines permanenten Abrechnungscodes Anfang 2025. Dieser vereinfacht die Erstattung durch staatliche und private Versicherer erheblich.
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Parallel dazu treibt das Management die internationale Expansion voran. Das Medikament ist mittlerweile in über 30 Ländern zugelassen. Kürzlich erteilten auch die Europäische Kommission und die saudische Gesundheitsbehörde grünes Licht.
Regulatorische Hürden und rechtliche Risiken
Trotz des operativen Erfolgs steht die Aktie unter Druck. Im März sorgte ein Warnbrief der US-Arzneimittelbehörde FDA für einen scharfen Kursrutsch. Die Aufseher stuften bestimmte Werbeaussagen in einem Podcast und einem Fernsehspot als irreführend ein.
ImmunityBio reagierte im April mit einer umfassenden Stellungnahme. Das Unternehmen stellte klar, dass der kritisierte TV-Spot nie ausgestrahlt und der Podcast von allen Plattformen entfernt wurde. Interne Prüfprozesse sollen künftige Verstöße verhindern.
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Abseits der FDA-Thematik braut sich eine juristische Auseinandersetzung zusammen. Bis Ende Mai läuft eine wichtige Frist zur Bestimmung der Hauptkläger in mehreren Aktionärssammelklagen.
Aus charttechnischer Sicht bewegt sich das Papier derzeit zwischen wichtigen Durchschnittslinien. Die 50-Tage-Linie bei 8,13 US-Dollar fungiert als kurzfristiger Widerstand. Nach unten bietet die 200-Tage-Linie im Bereich von fünf US-Dollar eine breite Unterstützung.
Finanziell steht das Unternehmen auf einem soliden Fundament. Zum Ende des ersten Quartals verfügte ImmunityBio über liquide Mittel in Höhe von knapp 381 Millionen US-Dollar. Dieses Polster sichert die laufenden klinischen Studien zu Blasen- und Lungenkrebs ab. Auf der im Juni anstehenden Hauptversammlung stimmen die Aktionäre über die Neubesetzung des neunköpfigen Verwaltungsrats ab.
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