ImmunityBio präsentiert für das erste Quartal 2026 beeindruckende Wachstumszahlen, die den erfolgreichen Marktstart des Medikaments ANKTIVA unterstreichen. Gleichzeitig treibt das Unternehmen im Hintergrund ein ungewöhnliches Projekt voran: Die Wiederbelebung einer jahrelang leerstehenden Produktionsstätte im US-Bundesstaat New York. Während die operativen Geschäfte florieren, müssen Anleger allerdings die juristischen Nachwehen einer jüngsten FDA-Warnung im Blick behalten.
Starkes Wachstum und volle Kassen
Die vorläufigen Ergebnisse für das Ende März abgelaufene Quartal zeigen eine klare Aufwärtstendenz. Mit einem Nettoproduktumsatz von rund 44,2 Millionen US-Dollar verzeichnete das Unternehmen einen Anstieg von 168 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Auch im Vergleich zum direkten Vorquartal stiegen die Einnahmen um 15 Prozent. Die Kassen sind mit liquiden Mitteln in Höhe von knapp 381 Millionen US-Dollar gut gefüllt.
Parallel dazu macht die klinische Pipeline Fortschritte. Die QUILT-2.005-Studie ist vollständig rekrutiert, sodass der geplante Zulassungsantrag für 2026 nach Angaben des Unternehmens im Zeitplan liegt. Ein weiterer ergänzender Zulassungsantrag für ANKTIVA in Kombination mit BCG bei Blasenkrebs wurde bereits im März bei der US-Gesundheitsbehörde FDA eingereicht.
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Neuer Zeitplan für die Geisterfabrik
Abseits der klinischen Erfolge sorgt eine Entwicklung in der Kleinstadt Dunkirk für Aufsehen. ImmunityBio hat die Kontrolle über eine Produktionsanlage übernommen, die ursprünglich für das 2023 in die Insolvenz gerutschte Unternehmen Athenex gebaut wurde.
Gemäß den neu verhandelten Bedingungen muss ImmunityBio dort bis Ende 2028 den Produktionsbetrieb mit mindestens 100 Mitarbeitern aufnehmen. Gelingt dies, greift eine bemerkenswerte Klausel: Das Unternehmen erhält die Option, die gesamte Anlage am 1. Januar 2029 für den symbolischen Preis von exakt einem US-Dollar zu kaufen. Langfristig sollen an dem Standort bis zum Jahr 2032 rund 450 Arbeitsplätze entstehen.
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Juristische Altlasten dämpfen den Kurs
Trotz der operativen Fortschritte bleibt die Stimmung an der Börse gedämpft. Am vergangenen Freitag schloss das Papier mit einem leichten Minus bei 7,28 US-Dollar. Verantwortlich für die Zurückhaltung der Investoren ist eine Sammelklage, die auf einen massiven Kursrutsch Ende März folgt. Damals hatte eine Warnung der FDA bezüglich unzulässiger Werbemaßnahmen fast zwei Milliarden US-Dollar an Marktwert vernichtet.
Das Management reagierte am 6. April mit einem umfassenden Maßnahmenpaket, entfernte beanstandete Podcasts und verschärfte die internen Kontrollmechanismen für Werbeauftritte.
Ende April stehen nun zwei konkrete Termine an, die weitere Klarheit über die Unternehmensentwicklung schaffen werden. Voraussichtlich am 28. April stimmt der regionale Wirtschaftsausschuss über die neuen Steuervereinbarungen für das Werk in Dunkirk ab. Zeitnah wird zudem die Veröffentlichung des vollständigen Quartalsberichts (10-Q) erwartet, der die vorläufigen Rekordumsätze offiziell bestätigen und detaillierte Einblicke in die finanziellen Auswirkungen der jüngsten FDA-Auflagen liefern wird.
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