Die Aktie von ImmunityBio schnellt am Dienstag im vorbörslichen Handel um 19,8 Prozent nach oben. Der Auslöser: produktive Gespräche mit der US-Gesundheitsbehörde FDA über die Zulassung des Krebsmedikaments ANKTIVA für eine erweiterte Patientengruppe.
Die Biotechfirma gab bekannt, dass die FDA zusätzliche Informationen für die erneute Prüfung des Zulassungsantrags angefordert hat – und zwar ohne neue klinische Studien zu verlangen. Diese Nachricht elektrisiert Anleger, denn sie bedeutet: Keine jahrelangen Verzögerungen, keine teuren neuen Trials. ImmunityBio will die geforderten Unterlagen innerhalb der nächsten 30 Tage nachreichen.
Konkret geht es um den Einsatz von ANKTIVA bei Patienten mit papillären Blasentumoren, die auf die Standardtherapie BCG nicht mehr ansprechen. Für diese Patientengruppe gibt es bislang keine zugelassene Alternative außer der radikalen Entfernung der Blase – ein schwerwiegender chirurgischer Eingriff mit massiven Auswirkungen auf die Lebensqualität.
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Spektakuläre Langzeitdaten aus klinischer Studie
Die Zahlen aus der veröffentlichten Studie im Journal of Urology sprechen eine deutliche Sprache: Rund 96 Prozent der 80 behandelten Patienten mit papillären Tumoren überlebten nach drei Jahren ohne Blasenkrebs-bedingte Todesfälle. Mehr als 80 Prozent konnten ihre Blase behalten – und das über einen Zeitraum von drei Jahren. Die medianen Werte wurden noch nicht einmal erreicht, was auf eine außergewöhnlich lange Wirksamkeit hindeutet.
ANKTIVA erhielt bereits im April 2024 die FDA-Zulassung für Patienten mit Carcinoma in situ (CIS) – einer anderen Form von Blasenkrebs – mit oder ohne papilläre Tumore. Die Therapie ist inzwischen auch in Großbritannien, Saudi-Arabien und mit bedingter Zulassung in der Europäischen Union verfügbar.
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Wall Street reagiert euphorisch
Analyst Edward Tenthoff von Piper Sandler erhöhte sein Kursziel für ImmunityBio von 5 auf 7 Dollar bei unveränderter Kaufempfehlung. Die Aktie hatte sich bereits in der vergangenen Woche nahezu verdoppelt. Seit Jahresbeginn steht ein Kursplus von 179 Prozent zu Buche.
CEO Richard Adcock betonte die Bedeutung der FDA-Zusammenarbeit: „Wir sind vollständig darauf fokussiert, diese dringend benötigte Therapie zu Patienten zu bringen, die derzeit keine zugelassenen Alternativen haben, wenn die Standardbehandlung versagt.“
Die hohe Short-Quote der Aktie könnte zusätzlichen Aufwärtsdruck erzeugen. Zahlreiche Leerverkäufer dürften angesichts der positiven Entwicklung gezwungen sein, ihre Positionen zu schließen – ein klassisches Short-Squeeze-Szenario, das den Kurs weiter befeuern könnte.
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