Rekordumsätze auf der einen Seite, juristischer Ärger auf der anderen. Bei ImmunityBio prallen derzeit zwei Welten aufeinander. Nach einer scharfen Rüge der US-Gesundheitsbehörde FDA formieren sich Aktionäre für eine Sammelklage. Das setzt den Aktienkurs massiv unter Druck.
Überzogene Versprechen
Auslöser der Klagewelle ist ein Brief der FDA vom März. Die Behörde warf dem Management vor, das Medikament ANKTIVA irreführend beworben zu haben. Konkret ging es um Aussagen des Verwaltungsratschefs in einem landesweit ausgestrahlten Podcast.
Als die Warnung am 24. März öffentlich wurde, reagierte der Markt prompt. Die Aktie stürzte an einem Tag von 9,40 US-Dollar auf 7,42 US-Dollar ab. Kläger sehen in diesem Kursrutsch das Platzen einer künstlich aufgeblähten Blase.
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Besonders brisant ist ein Detail aus dem FDA-Schreiben. Die Behörde hatte bereits im Vorjahr zwei ähnliche Warnungen an eine ImmunityBio-Tochtergesellschaft verschickt. Das Management bewarb das Mittel offenbar trotzdem weiter wie bisher. Die Folge: ein massiver Vertrauensverlust.
Inzwischen lenkt das Unternehmen ein. Anfang April reichte ImmunityBio eine umfassende Antwort bei der FDA ein. Der umstrittene Podcast ist gelöscht. Der kritisierte TV-Spot wurde laut Firmenangaben nie ausgestrahlt. Zusätzlich verspricht das Management strengere interne Kontrollen.
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Starkes operatives Geschäft
Abseits der juristischen Probleme laufen die Geschäfte hervorragend. Im ersten Quartal erzielte ImmunityBio einen vorläufigen Produktumsatz von rund 44 Millionen US-Dollar. Das entspricht einem satten Plus gegenüber dem Vorquartal. Seit der Markteinführung von ANKTIVA wachsen die Einnahmen stetig.
Parallel dazu sicherte sich der Konzern frisches Kapital. Im März flossen 75 Millionen US-Dollar aus einer bestehenden Finanzierungsvereinbarung. Hinzu kommt die Umwandlung von Schulden in Höhe von 25 Millionen US-Dollar. Finanziell steht das Unternehmen also solide da.
Für Aktionäre rückt nun ein wichtiges Datum näher. Bis zum 26. Mai können geschädigte Investoren die Führung der Sammelklage in Kalifornien beantragen. Bis dahin dürfte das juristische Risiko den operativen Erfolg der Firma weiter überschatten.
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