Anktiva wächst schneller als erwartet — und ImmunityBio zieht nach. CEO Richard Adcock erklärte am 29. April vor der lokalen Industriebehörde CCIDA, die Produktionsstätte im amerikanischen Dunkirk sei bereit für die nächste Ausbaustufe. Der Aufbau einer eigenen Fertigungskapazität für das Immuntherapeutikum nimmt damit konkrete Form an.
Starkes Umsatzwachstum als Rückenwind
Anktiva erzielte im ersten Quartal 2026 einen vorläufigen Umsatz von 44,2 Millionen Dollar — ein Plus von 168 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das Produkt war bereits 2025 mit 113 Millionen Dollar Jahresumsatz auf Hochtouren, was einem Anstieg von rund 700 Prozent gegenüber 2024 entsprach. Inzwischen ist Anktiva in 34 Ländern regulatorisch zugelassen.
Diese Dynamik gibt dem Dunkirk-Projekt seinen Antrieb. ImmunityBio hat bislang über 100 Millionen Dollar in das Werk investiert, rund 50 Millionen davon gezielt in sogenannte Fill-Finish-Anlagen — die abschließende Abfüll- und Verpackungstechnik für Biologika. Adcock signalisierte, künftige Investitionen könnten im dreistelligen Millionenbereich liegen.
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Personalaufbau und Zertifizierung als nächste Hürden
Bevor die Anlage in den Vollbetrieb gehen kann, stehen zwei kritische Schritte an: die finale Geräteinstallation und die FDA-Zertifizierung des Werks. Das Gebäude war zuvor mit der Insolvenz des Pharmaunternehmens Athenex im Jahr 2023 verbunden — ein Erbe, das technische und regulatorische Vorlaufzeit erfordert.
Parallel läuft der Personalaufbau. Ein neuer HR-Direktor nimmt seine Arbeit in Kürze auf. Im zweiten und dritten Quartal 2026 sollen 19 Stellen besetzt werden, vorwiegend hochqualifizierte Ingenieure und Wissenschaftler mit Master- oder Doktortitel. Die CCIDA stimmte einstimmig einer angepassten Leasingvereinbarung zu, die folgende Beschäftigungsziele festschreibt:
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- 25 Mitarbeiter bis Ende 2026
- 100 Mitarbeiter bis 2028
- 450 Mitarbeiter bis 2032
Kapitalmarkt und Liquidität
An den Märkten reagierten Anleger verhalten. Nach einem vorherigen Rückgang auf 6,96 Dollar legte die Aktie in der Nacht zum 29. April rund ein Prozent zu — eine moderate Erholung, kein Befreiungsschlag.
Die Liquiditätsbasis ist solide: ImmunityBio hält mehr als 100 Millionen Dollar in der Kasse, ausreichend, um die nächsten Ausbaustufen in Dunkirk zu finanzieren. Die jährliche Leasingrate für das Werk liegt bei überschaubaren 525.000 Dollar. Entscheidend bleibt, wie schnell die FDA-Zulassung für die Produktion erteilt wird — erst dann kann Dunkirk die globale Anktiva-Versorgung tatsächlich stützen.
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