Zwei Phase-3-Studien, zwei Misserfolge. Immunovants Hoffnungsträger Batoclimab hat in der Behandlung der thyreoidalen Augenkrankheit (TED) seinen Prüfstein nicht bestanden — und das gleich doppelt.
Primärendpunkt verfehlt
Beide GO-Studien scheiterten am vorab definierten Hauptziel: einer Verbesserung des Exophthalmus um mindestens zwei Millimeter bei den Patienten nach 24 Wochen. Das Behandlungsprotokoll sah zunächst zwölf Wochen mit einer Hochdosis vor, gefolgt von weiteren zwölf Wochen mit reduzierter Dosierung. Auffällig dabei: Der stärkste Rückgang der Augenvorwölbung war ausgerechnet in der ersten Hochdosisphase zu beobachten — ein Hinweis darauf, dass eine tiefere IgG-Suppression klinisch relevant sein könnte.
Zumindest ein Teilergebnis fiel positiver aus. Hyperthyreote Patienten in den TED-Studien zeigten ähnliche Ansprechraten bei der Normalisierung der Schilddrüsenhormone wie in einer früheren Phase-2-Studie bei Morbus Basedow. Neue Sicherheitsbedenken traten nicht auf.
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Fokus verschiebt sich auf IMVT-1402
Für Immunovant ist der Rückschlag zwar schmerzhaft, aber nicht existenziell. Das Unternehmen hatte Batoclimab bei TED intern bereits als nachrangig eingestuft und die Entwicklungsressourcen konsequent auf IMVT-1402 umgelenkt. Dieser FcRn-Blocker steht nun im Zentrum der Strategie — mit Morbus Basedow als wichtigstem Anwendungsgebiet. Topline-Daten aus den potenziell zulassungsrelevanten Studien werden für 2027 erwartet.
Die weitere Zukunft von Batoclimab bleibt vorerst offen. Immunovant will gemeinsam mit dem koreanischen Partner HanAll Biopharma zu einem späteren Zeitpunkt über mögliche nächste Schritte informieren. Wie groß der Spielraum für weitere Investitionen in das Molekül noch ist, hängt auch davon ab, wie überzeugend sich IMVT-1402 in den laufenden Studien entwickelt.
Immerhin verfügt das Unternehmen über eine solide finanzielle Basis: Die Bilanz weist deutlich mehr Liquidität als Verbindlichkeiten auf, mit einer aktuellen Ratio von 15,74 — genug Puffer, um die Pipeline weiter voranzutreiben, ohne kurzfristig unter Druck zu geraten.
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