Impact Silver liefert für 2025 ein widersprüchliches Zahlenwerk ab. Während der Umsatz dank hoher Silberpreise auf ein Rekordniveau kletterte, belasten Abschreibungen das Endergebnis massiv. Die operative Neuausrichtung fordert ihren Tribut.

Zacualpan als Wachstumstreiber

Das Herzstück des Unternehmens profitierte massiv vom Marktumfeld. Der Umsatz stieg im Gesamtjahr um 52 Prozent auf 48,5 Millionen CAD.

Allein im vierten Quartal generierte der Standort 15,1 Millionen CAD. Dies entspricht einem Plus von 129 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Parallel dazu legte die Silberproduktion in Zacualpan leicht auf 635.778 Unzen zu. Dies führte zu einem Bruttogewinn von 10,4 Millionen CAD. Im Vorjahr stand hier noch ein Millionenverlust in den Büchern.

Plomosas-Abschreibung belastet Bilanz

Unter dem Strich bleibt dennoch ein Fehlbetrag von 10,3 Millionen CAD. Hauptgrund ist eine Abschreibung in Höhe von 8,8 Millionen CAD auf das Plomosas-Projekt. Dort wurde der Untertagebau vorerst eingestellt, was die Bilanz im Schlussquartal erheblich belastete.

Finanziell steht der Miner auf einem soliden Fundament. Die Cash-Position beläuft sich auf 23,7 Millionen CAD, langfristige Schulden bestehen nicht. Kapitalerhöhungen spülten im Jahresverlauf 21,2 Millionen CAD in die Kasse.

Silbermarkt im Defizit

Das Marktumfeld spielt Impact Silver in die Karten. Der durchschnittliche Silberpreis stieg im vergangenen Jahr um 42 Prozent auf über 40 USD pro Unze. Experten des World Silver Survey verzeichneten das fünfte Jahr in Folge ein Angebotsdefizit am Markt.

Die finanzielle Stabilität ist durch die hohe Cash-Reserve vorerst gesichert. Mit einem Silberpreis von über 40 USD im Rücken liegt der Fokus nun vollständig auf der Effizienzsteigerung in Zacualpan, um den Sprung in die Nettogewinnzone zu schaffen.