Die Impinj-Aktie ist massiv unter Druck geraten. Der Kurs brach am Donnerstag um 23 Prozent auf 119,42 Dollar ein, nachdem das Unternehmen seine Prognose für das erste Quartal 2026 drastisch gesenkt hatte. Die Analysten reagieren geschockt: Gleich mehrere Investmentbanken haben ihre Kursziele teilweise halbiert.
Was steckt hinter dem Absturz? Impinj kämpft mit einem handfesten Lagerproblem bei einem seiner wichtigsten Logistikkunden. Dort stapelt sich nach Angaben von Piper Sandler überschüssiges Inventar im Wert von etwa zwei Wochen Umsatz. Die Folge: Der Kunde kauft vorerst deutlich weniger neue Chips.
Umsatzerwartung 20 Prozent unter Konsens
Für das laufende Quartal stellt Impinj nur noch 71 bis 74 Millionen Dollar Umsatz in Aussicht. Das liegt rund 20 Prozent unter den Erwartungen der Analysten. Zum Vergleich: Im vierten Quartal 2025 hatte das Unternehmen noch 92,8 Millionen Dollar erlöst und die Prognosen leicht übertroffen.
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Evercore ISI hat die Aktie von „Outperform“ auf „In Line“ herabgestuft und das Kursziel von 273 auf 112 Dollar zusammengestrichen. Die Begründung: Das Geschäftsmodell sei volatiler als gedacht, und für 2026 rechnet die Bank nun mit einem Umsatzrückgang von 4 Prozent statt dem zuvor erwarteten Wachstum von 26 Prozent.
Strukturelle Probleme oder nur eine Delle?
Auch Piper Sandler senkte das Kursziel drastisch von 230 auf 180 Dollar, hält aber an der „Overweight“-Einstufung fest. Die Analysten setzen darauf, dass Impinj einen maßgeschneiderten Chip für den betroffenen Logistikkunden entwickelt, der das alte M800-Modell ersetzen soll. Die Einführung dieses neuen Chips soll sich über das gesamte Jahr 2026 hinziehen.
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Hinzu kommen schwächelnde Trends im Bekleidungssektor, während sich das Lebensmittelgeschäft nur moderat entwickelt. Das Management will die Lagerprobleme im ersten Quartal lösen – doch die Anleger sind skeptisch. Die jüngsten Zahlen zeigen: Trotz solider Margen von über 52 Prozent und ausreichender Liquidität kämpft Impinj mit Lieferkettenzyklen, die ausgeprägter sind als bei typischen Halbleiterunternehmen.
Die Aktie markiert damit einen deutlichen Abwärtstrend. Ob es sich nur um eine temporäre Delle oder um ein strukturelles Problem handelt, dürfte sich in den kommenden Monaten zeigen.
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