Innodata hat Medienberichten zufolge fast 550 Beschäftigte in Indien sowie weitere Mitarbeiter auf den Philippinen entlassen. Die am Dienstag veröffentlichten Berichte lösten einen deutlichen Kursrückgang aus; das Unternehmen hatte die gemeldete Zahl der Betroffenen jedoch nicht öffentlich bestätigt. Gestern fiel die Aktie um 2,0% und schloss bei 39,10 €.
Berichte über zurückgefahrene Aufträge
Medienberichten zufolge verwies eine Kündigungsmitteilung auf das Zurückfahren eines Geschäftsauftrags. Innodata hatte zu den berichteten Entlassungen keine offizielle Erklärung abgegeben. Damit stammt die Angabe zum Hintergrund des Stellenabbaus aus der zitierten Kündigungsmitteilung und nicht aus einer öffentlichen Stellungnahme des Unternehmens.
Bereits am Montag war die Aussage eines früheren Mitarbeiters Gegenstand eines Medienberichts. Dieser behauptete, Meta habe Aufträge von Innodata abgezogen, was angeblich zu den Entlassungen beigetragen habe. Das berichtende Medium erklärte ausdrücklich, diese Darstellung nicht unabhängig überprüfen zu können.
Der behauptete Auftragsentzug durch Meta bleibt damit eine unbestätigte Aussage des früheren Mitarbeiters, nicht eine bestätigte Erklärung für den Personalabbau.
Die berichtete Beschäftigtenzahl bezog sich auf Indien. Für die ebenfalls genannten Entlassungen auf den Philippinen enthielt der Bericht keine entsprechende Größenangabe.
Registrierung und Quartalstermin
Eine bestätigte Unternehmensmeldung gab es am Dienstag ebenfalls: Innodata reichte eine Wertpapierregistrierung auf dem Formular S-8 für einen Mitarbeiterleistungsplan ein. Bei dieser Meldung handelt es sich um eine Einreichung des Unternehmens, während die Angaben zum Stellenabbau auf Medienberichten beruhen.
Als nächster bestätigter Veröffentlichungstermin steht der 5. November an. Innodata soll dann nach Börsenschluss die Ergebnisse für das dritte Quartal 2026 vorlegen. Die angekündigte Veröffentlichung betrifft damit die Geschäftsentwicklung des bereits abgelaufenen Berichtsquartals.
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