Während die US-Märkte am Dienstag unter Trumps Zollankündigungen leiden, schert Intel spektakulär aus. Der Kurs schießt um sieben Prozent auf 50,15 Dollar nach oben – und gehört damit zu den wenigen Gewinnern im schwachen S&P 500. Die Ursache: Gleich zwei Analysten werten die Aktie deutlich auf.
Der britische Finanzriese HSBC vollzieht eine bemerkenswerte Kehrtwende. Analyst Frank Lee hebt die Einstufung von „Reduce“ auf „Hold“ an und verdoppelt das Kursziel praktisch über Nacht – von 26 auf 50 Dollar. Seine Begründung: Die Entwicklung von KI-Systemen kurbelt die Nachfrage nach Server-CPUs massiv an.
KI als unterschätzter Wachstumsmotor?
HSBC erwartet, dass Intels traditionelles Server-Geschäft (DCAI) wieder auf Wachstumskurs zurückkehrt. Der Treiber sind sogenannte „agentic AI“-Anwendungen, die deutlich mehr Rechenleistung benötigen als bisherige KI-Systeme. Die Bank prognostiziert für das Geschäftsjahr 2026 ein Wachstum bei Server-Auslieferungen von 15 bis 20 Prozent – deutlich mehr als die am Markt erwarteten 4 bis 6 Prozent.
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Trotz der bereits starken Performance von 36 Prozent im laufenden Jahr sieht HSBC weiteres Potenzial. Die positiven Entwicklungen im Server-Geschäft seien „noch nicht vollständig eingepreist“, so die Einschätzung.
Zweiter Analyst springt auf
Auch Seaport Global Securities zeigt sich optimistischer. Analyst Jay Goldberg verweist auf starke Signale im PC-Geschäft und einen verbesserten Ausblick für den Foundry-Bereich. Seine These: Intel sollte 2025 Marktanteile zurückgewinnen können – insbesondere bei Consumer-Produkten und im Enterprise-Segment. Goldberg setzt die Aktie auf „Buy“.
Die doppelte Aufwertung trifft auf fruchtbaren Boden. In nur zwei Tagen steht die Quartalsbilanz an – am 22. Januar legt Intel seine Zahlen vor. Das Timing der Analystenwechsel könnte kaum besser sein.
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