Der Chiphersteller Intel startet eine neue Attacke auf Nvidia und AMD – ausgerechnet im umkämpften KI-Markt. Mit dem neuen „Crescent Island“ Prozessor will das Unternehmen endlich im lukrativen Geschäft mit künstlicher Intelligenz Fuß fassen. Doch während Intel große Versprechen macht, sind die Wall Street-Analysten gespalten: Ist das der lang ersehnte Wendepunkt oder nur ein weiterer verzweifelter Versuch?
Neuer KI-Chip soll alles ändern
Am Donnerstag stellte Intel auf dem Open Compute Summit seinen kommenden AI-Beschleuniger „Crescent Island“ vor. Der Grafikprozessor ist speziell für KI-Anwendungen und Energieeffizienz optimiert. Intels Technikchef Sachin Katti verspricht „die beste Leistung pro Dollar“ – ein direkter Angriff auf die Konkurrenz.
Das Besondere: Intel fokussiert sich diesmal auf KI-Inferenz, also das Ausführen bereits trainierter KI-Modelle. Das ist ein strategischer Schwenk weg vom Training neuer Modelle, wo Nvidia derzeit unangefochten herrscht. Mit einem jährlichen Veröffentlichungsrhythmus will Intel kontinuierlich nachlegen.
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Parallel dazu verkündete das Unternehmen neue Partnerschaften: Ein KI-Zentrum mit dem VAE-Telekom-Riesen e& und eine Zusammenarbeit mit der Wright State University für KI-Ausbildung sollen die Offensive unterstützen.
Wall Street zweifelt an der Strategie
Trotz der ambitionierten Ankündigungen reagierte die Finanzwelt verhalten. Die Bank of America stufte Intel sogar auf „Underperform“ herab – mit der Begründung, dass die Aktie bereits zu stark gestiegen sei und dem Unternehmen eine klare KI-Strategie fehle.
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Immerhin: Wells Fargo und Mizuho erhöhten ihre Kursziele, blieben aber bei neutralen Bewertungen. Ein weiterer Dämpfer kam durch den Abgang des langjährigen Design-Veteranen Rob Bruckner zu Dell Technologies – ein Verlust, der die Aktie am Donnerstag belastete.
Alles steht und fällt mit den Quartalszahlen
Die Wahrheit wird sich am 23. Oktober zeigen, wenn Intel seine Q3-2025-Ergebnisse präsentiert. Dann muss CEO Pat Gelsinger beweisen, dass seine „IDM 2.0“-Strategie nicht nur auf dem Papier funktioniert. Besonders kritisch: die Fortschritte bei der Foundry-Sparte und dem 18A-Fertigungsprozess.
Nach einem beeindruckenden Kursplus von rund 80 Prozent seit Jahresanfang stehen die Erwartungen hoch – vielleicht zu hoch. Die Analysten bleiben skeptisch und vergeben mehrheitlich nur ein „Hold“-Rating. Intel muss liefern – oder die KI-Träume platzen.
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