Heute Abend um 22:00 Uhr deutscher Zeit wird Intel seine Zahlen für das vierte Quartal 2025 vorlegen. Nach einem turbulenten Jahr steht der Chipriese unter besonderer Beobachtung der Anleger. Die Frage ist nicht mehr, ob Intel liefern kann – sondern ob das Unternehmen überhaupt noch auf Kurs ist.
Quartalszahlen als Lackmustest
Die Veröffentlichung fällt in eine Phase, in der die US-Märkte trotz gestiegener Volatilität nahe ihrer Rekordstände verharren. S&P 500 und Nasdaq zeigen sich erstaunlich robust, während einzelne Aussagen von Donald Trump aus Davos die Kurse kurzfristig heftig bewegen. In diesem angespannten Umfeld könnte jede Abweichung von den Erwartungen bei Intel zu heftigen Kursausschlägen führen.
Gleichzeitig mit Intel berichten am 22. Januar 2026 auch Alcoa und Capital One Financial ihre Quartalsergebnisse. Am Vormittag hatten bereits GE Aerospace, Procter & Gamble und Abbott Laboratories ihre Bücher geöffnet. Die geballte Ladung an Unternehmenskennzahlen setzt Intel zusätzlich unter Druck – jeder Konkurrent, der überzeugt, macht die eigene Schwäche sichtbarer.
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Zwischen Hoffnung und Härtetest
Wird Intel die Trendwende schaffen? Die Analysten sind gespalten. Nach schwierigen Quartalen zuvor braucht der Halbleiterkonzern dringend Signale der Stabilisierung. Der Markt erwartet klare Aussagen zur Wettbewerbsposition gegenüber Rivalen wie AMD und zur strategischen Ausrichtung in einem zunehmend umkämpften Chipmarkt.
Die makroökonomischen Rahmendaten aus den USA – das BIP des dritten Quartals in zweiter Lesung, Arbeitslosenzahlen und der PCE-Preisindex – werden ebenfalls am 22. Januar 2026 veröffentlicht. Diese Daten könnten die Stimmung am Markt vor dem Intel-Zahlenwerk nochmals drehen.
Bleibt abzuwarten, ob Intel nach Börsenschluss überzeugen kann oder die Bären weiter das Ruder übernehmen.
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