Während der Chip-Riese im Tagesverlauf um 5,87 Prozent zulegte, bahnt sich im Hintergrund eine weitreichende Zusammenarbeit an: Intel und der KI-Infrastruktur-Spezialist SambaNova haben eine mehrjährige strategische Kooperation angekündigt. Ziel ist es, gemeinsam den Markt für Cloud-basierte KI-Inferenz zu erobern – ein Segment, das Analysten auf mehrere Milliarden Dollar taxieren. Kann Intel damit seine verlorene Vorreiterrolle in der KI-Chipentwicklung zurückerobern?
Angriff auf den GPU-Markt
Die Partnerschaft zielt direkt auf GPU-zentrierte Lösungen ab. SambaNova bringt seinen neuen SN50-Chip in die Kooperation ein, der bei KI-Inferenz-Aufgaben bis zu fünfmal schneller als konkurrierende Chips arbeiten soll. Intel steuert seine Xeon-Prozessoren, Netzwerktechnologien und Beschleuniger bei. Das Versprechen: Deutlich niedrigere Betriebskosten bei vergleichbarer Leistung.
Konkret plant Intel, als strategischer Investor in SambaNova einzusteigen. Die Zusammenarbeit umfasst drei Bereiche – den Ausbau einer KI-Cloud auf Basis von Intel-Xeon-Infrastruktur, die Entwicklung integrierter KI-Systeme sowie gemeinsame Vertriebs- und Marketingaktivitäten über Intels globale Kanäle.
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Wachstumsmarkt KI-Inferenz im Fokus
Der Zeitpunkt der Partnerschaft ist kein Zufall. Unternehmen investieren laut Marktdaten im laufenden Jahr über 450 Milliarden Dollar in KI-Infrastruktur. Dabei verlagert sich der Schwerpunkt vom Training großer Sprachmodelle hin zur Inferenz – also dem produktiven Einsatz bereits trainierter Modelle. Genau hier positionieren sich Intel und SambaNova mit ihrer angekündigten Lösung.
SambaNova konnte bereits einen ersten Großkunden gewinnen: SoftBank wird die SN50-Chips in seinen neuen KI-Rechenzentren in Japan einsetzen. Die Deployment-Strategie könnte für Intel zum Blueprint werden, wie sich außerhalb des reinen GPU-Marktes profitable Nischen erschließen lassen. Ob die Kooperation allerdings ausreicht, um Intels Rückstand zu Nvidia aufzuholen, bleibt fraglich.
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