Der Chip-Gigant hat am Donnerstagabend seine Zahlen für das vierte Quartal vorgelegt – und wurde prompt von den Anlegern abgestraft. Die Aktie stürzte im nachbörslichen Handel zeitweise um bis zu 14 Prozent ab. Was war passiert?
Auf den ersten Blick sahen die Ergebnisse solide aus: Mit einem bereinigten Gewinn von 15 Cent je Aktie übertraf Intel die Erwartungen der Wall Street deutlich. Auch beim Umsatz lag das Unternehmen über den Prognosen.
Der Ausblick schockt die Börse
Doch dann kam der Hammer: Für das laufende erste Quartal stellt Intel lediglich Erlöse zwischen 11,7 und 12,7 Milliarden Dollar in Aussicht. Beim Ergebnis rechnet der Konzern bestenfalls mit einem ausgeglichenen Wert. Die Bären übernahmen daraufhin sofort das Kommando.
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Besonders alarmierend: Intel offenbarte Produktionsschwierigkeiten, die die Investoren zusätzlich verunsicherten. Die verhaltene Prognose nährt Zweifel, ob der Halbleiterproduzent im umkämpften KI-Markt noch mithalten kann.
Belastung für den Chip-Sektor?
Der drastische Kurseinbruch von 13 Prozent im nachbörslichen Handel zeigt die Nervosität der Anleger. Die schwache Guidance für das erste Quartal 2026 wirft die Frage auf, ob Intel seine Wettbewerbsfähigkeit in der Chip-Industrie aufrechterhalten kann. Die Produktionssorgen könnten sich als längerfristiges Problem erweisen und den Titel weiter unter Druck setzen.
Für Anleger wird nun entscheidend sein, ob wichtige Unterstützungsmarken bei weiteren Rücksetzern halten können. Die nächsten Wochen dürften zeigen, ob die positive operative Entwicklung im vierten Quartal ausreicht, um das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen – oder ob der verhaltene Ausblick den Beginn einer längeren Schwächephase markiert.
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