Intel steht vor entscheidenden Tagen. Kurz bevor der Konzern seine Quartalszahlen präsentiert, überschlagen sich große Investmentbanken mit neuen Kaufempfehlungen. Ein drohender Engpass bei Server-Prozessoren treibt die Fantasie der Wall Street an.
Kursziele schießen nach oben
Den stärksten Impuls liefert die HSBC. Analyst Frank Lee stuft die Aktie von „Halten“ auf „Kaufen“ hoch. Er hebt das Kursziel von 50 auf 95 US-Dollar an. Das entspricht fast einer Verdopplung.
Treiber dieser Zuversicht ist der Markt für Server-Prozessoren. Experten erwarten ab dem zweiten Quartal eine deutlich höhere Nachfrage. KI-Anbieter kaufen den Markt förmlich leer. Dieser Engpass könnte bis ins Jahr 2027 anhalten.
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Andere Banken ziehen mit. KeyBanc wählt Intel als Favoriten im Halbleitersektor und ruft 70 Dollar als Ziel auf. Die Analysten verweisen auf sinkende Lagerbestände in der Lieferkette. Diese fielen zuletzt auf rund 79 Tage. Auch BNP Paribas und Morgan Stanley raten nun zum Kauf.
Starke Kursgewinne treffen auf hohe Erwartungen
An der Börse spiegelt sich diese Euphorie längst wider. Seit Jahresbeginn kletterte das Papier um rund 69 Prozent. Auf Sicht von zwölf Monaten steht ein Plus von 231 Prozent auf der Kurstafel.
Gestern schloss die Aktie bei 56,63 Euro. Damit notiert der Wert nur knapp unter seinem Jahreshoch. Der Relative-Stärke-Index signalisiert mit knapp 52 Punkten keine akute Überhitzung. Die Folge: Raum für weitere Bewegungen, falls die Zahlen überzeugen.
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Fokus auf das Rechenzentrum
Am 23. April öffnet der Konzern seine Bücher. Analysten rechnen im Schnitt mit einem Umsatz von 12,38 Milliarden Dollar. Der Gewinn je Aktie dürfte bei einem Cent liegen.
Das Hauptaugenmerk liegt auf der Sparte für Rechenzentren und Künstliche Intelligenz. Im Schlussquartal 2025 wuchs dieser Bereich um neun Prozent. Er brachte fast fünf Milliarden Dollar ein.
Die neuen Zahlen müssen diesen Trend nun bestätigen. Nur ein starkes Wachstum in diesem Segment stützt die hohen Kursziele der Analysten.
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