Interactive Strength Aktie: Rechtsstreit eskaliert

Interactive Strength hebt Umsatzprognose an, während der Rechtsstreit mit Sportstech über die Verantwortung für Kapitalmarktprobleme weiter eskaliert.

Interactive Strength Aktie
Kurz & knapp:
  • Umsatzprognose für 2026 um 50 Prozent erhöht
  • Rechtsstreit mit Sportstech verschärft sich öffentlich
  • Reverse Split von TRNR angekündigt
  • Sportstech weist alle Vorwürfe entschieden zurück

Interactive Strength (Nasdaq: TRNR) steht unter Druck. Während das Unternehmen seine Umsatzprognose für 2026 um 50 Prozent auf über 30 Millionen Dollar anhebt und einen Reverse Split ankündigt, eskaliert der Rechtsstreit mit dem deutschen Fitnessausrüster Sportstech. Die Berliner Firma weist Vorwürfe vehement zurück, für die schwache Kapitalmarktentwicklung von TRNR verantwortlich zu sein.

Am 20. Februar 2026 hatte Interactive Strength ein Aktionärsschreiben verschickt, das offenbar Sportstech für Probleme am Kapitalmarkt mitverantwortlich machte. Nur drei Tage später kontert Sportstech mit einer scharfen Stellungnahme: Die Vorwürfe entbehrten jeder Grundlage. Die Kursentwicklung einer börsennotierten Gesellschaft werde durch operative Leistung, Finanzierung und Marktbedingungen bestimmt – nicht durch externe Stellungnahmen einzelner Geschäftspartner.

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Sportstech sieht keine Schuld am Reverse Split

Sportstech stellt klar: Der angekündigte Reverse Split sei eine eigenständige Entscheidung der TRNR-Organe und habe nichts mit den laufenden Streitigkeiten zu tun. Das Berliner Unternehmen betont, zu keinem Zeitpunkt kapitalmarktbezogene Entscheidungen von Interactive Strength beeinflusst oder gesteuert zu haben. Die Verantwortung für operative Performance und finanzielle Steuerung liege allein bei TRNR selbst.

Die rechtlichen Fragen zwischen beiden Unternehmen sind Gegenstand laufender Verfahren in Deutschland. Sportstech macht substanzielle rechtliche Einwendungen geltend und betont, die Angelegenheit sei keineswegs so eindeutig, wie TRNR sie darstelle. Geschäftsführer Ali Ahmad ließ verlauten, er verfolge die öffentlichen Äußerungen von TRNR mit besonderer Aufmerksamkeit. Seine Aufgabe sei es, Sportstech vor rechtlichen und wirtschaftlichen Fehlentscheidungen zu schützen.

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Operative Fortschritte bei Interactive Strength

Parallel zur Eskalation im Rechtsstreit präsentiert Interactive Strength operative Fortschritte. Das Unternehmen hat seine FAQs und Investorenpräsentation aktualisiert und hebt die deutlich erhöhte Umsatzprognose für 2026 hervor. Mit Marken wie Wattbike, CLMBR und FORME positioniert sich TRNR im Premium-Segment für Fitnessgeräte. Wattbike gilt als Standard im Indoor-Cycling, CLMBR bietet vertikales Klettertraining, und FORME kombiniert Krafttraining mit digitalem Content.

Die Aktionäre werden aufgefordert, die aktualisierten Informationen sorgfältig zu prüfen. Der geplante Reverse Split bleibt ein zentrales Thema für Investoren, die sich fragen müssen, wie sich die anhaltenden Rechtsstreitigkeiten auf die Unternehmensentwicklung auswirken. Sportstech jedenfalls betont, das eigene operative Geschäft laufe uneingeschränkt weiter und entwickele sich planmäßig.

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Über Felix Baarz 1848 Artikel
Mit über fünfzehn Jahren Erfahrung als Wirtschaftsjournalist hat sich Felix Baarz als Experte für internationale Finanzmärkte etabliert. Seine Leidenschaft gilt den Mechanismen globaler Finanzmärkte und komplexen wirtschaftspolitischen Zusammenhängen, die er für seine Leserschaft verständlich aufbereitet.In Köln geboren und aufgewachsen, entdeckte er früh sein Interesse für Wirtschaftsthemen und internationale Entwicklungen. Nach seinem Studium startete er als Wirtschaftsredakteur bei einer renommierten deutschen Fachpublikation, bevor ihn sein Weg ins Ausland führte.Ein prägendes Kapitel seiner Karriere waren die sechs Jahre in New York, wo er direkten Einblick in die globale Finanzwelt erhielt. Die Berichterstattung von der Wall Street und über weltweite wirtschaftspolitische Entscheidungen schärfte seinen Blick für globale Zusammenhänge.Heute ist Felix Baarz als freier Journalist für führende Wirtschafts- und Finanzmedien im deutschsprachigen Raum tätig. Seine Arbeit zeichnet sich durch fundierte Recherchen und präzise Analysen aus. Er möchte nicht nur Fakten präsentieren, sondern auch deren Bedeutung erklären und seinen Lesern Orientierung bieten – sei es zu wirtschaftlichen Trends, politischen Entscheidungen oder langfristigen Veränderungen in der Finanzwelt.Zusätzlich moderiert er Diskussionen und nimmt an Expertenrunden teil, um sein Wissen einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Dabei liegt sein Fokus darauf, komplexe Themen informativ und inspirierend zu vermitteln. Felix Baarz versteht seine journalistische Aufgabe darin, in einer sich schnell wandelnden Welt einen klaren Blick auf wirtschaftliche Zusammenhänge zu ermöglichen und seine Leser bei fundierten Entscheidungen zu unterstützen – beruflich wie privat.