Citi hat gestern Medienberichten zufolge die Beobachtung von Intesa Sanpaolo mit einer Kaufempfehlung und einem Kursziel von 7,18 Euro wieder aufgenommen. Daneben steht die geplante Übernahme von Banca Monte dei Paschi di Siena im Blick: Laut Reuters zeichnet sich eine kartellrechtliche Zustimmung unter Bedingungen ab.
Weitere Filialverkäufe könnten nötig werden
Reuters berichtete gestern unter Berufung auf die Zeitung la Repubblica und informierte Kreise, Italiens Kartellbehörde habe die vorgeschlagenen Abhilfemaßnahmen weitgehend akzeptiert. Für eine Genehmigung könnte Intesa allerdings einige Dutzend zusätzliche Filialen verkaufen müssen. Diese kämen zu den Standorten hinzu, deren Verkauf an Unipol bereits zugesagt wurde.
Intesa hatte am 28. Oktober mitgeteilt, sämtliche nach den einschlägigen sektoralen Vorschriften erforderlichen vorherigen Genehmigungen für den Kontrollerwerb erhalten zu haben. Am 30. Oktober erklärte das Unternehmen nach dem Ausgang der MPS-Hauptversammlung, das Übernahmeangebot fortzuführen.
Höheres Gewinnziel und Zwischendividende
Am Dienstag hob Intesa die Gewinnprognose für 2026 auf deutlich mehr als 10 Milliarden Euro an. Für die ersten neun Monate meldete das Unternehmen einen Rekord-Nettogewinn von 8,2 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entsprach das einem Zuwachs von 8,1 Prozent.
Der Nettogewinn im dritten Quartal 2026 erreichte 2,65 Milliarden Euro. Damit übertraf Intesa die von LSEG erfasste Analystenerwartung von 2,50 Milliarden Euro.
Zugleich beschloss der Verwaltungsrat eine Zwischendividende von 0,22 Euro je Aktie, die ab dem 25. November 2026 zahlbar ist.
Nach dem Dividendenbeschluss passte Intesa am Dienstag auch das Umtauschverhältnis des Übernahmeangebots an. Für jede MPS-Aktie sollen Anleger 1,664 neue Intesa-Aktien erhalten statt der zuvor vorgesehenen 1,600 Aktien.
Stand heute, 7. November: Intesa Sanpaolo – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in Intesa Sanpaolo investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 7. November gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.

