Intesa Sanpaolo hat am Dienstag eine Bardividende für das laufende Geschäftsjahr von insgesamt 3,8 Milliarden Euro beschlossen. Die Zwischenausschüttung beträgt 0,22 Euro je Aktie und soll am 25. November 2026 ausgezahlt werden.
Die Ausschüttung geht mit einer angehobenen Gewinnprognose einher: Nach Unternehmensangaben soll der Nettogewinn für 2026 deutlich über zehn Milliarden Euro liegen. Die Bank veröffentlichte die neue Erwartung ebenfalls am Dienstag zusammen mit ihren Geschäftszahlen.
Rekordgewinn und angepasstes Übernahmeangebot
Für die ersten neun Monate 2026 meldete Intesa Sanpaolo einen Rekord-Nettogewinn von 8,2 Milliarden Euro. Davon entfielen 2,65 Milliarden Euro auf das dritte Quartal. Die erhöhte Jahresprognose bleibt eine Erwartung des Unternehmens, während die Neunmonatszahlen bereits das erzielte Ergebnis abbilden.
Die Zwischendividende wirkt sich auch auf das Angebot für Banca Monte dei Paschi di Siena aus. Am Dienstag passte Intesa Sanpaolo das Umtauschverhältnis an, um die Ausschüttung auszugleichen. Vorgesehen sind 1,664 neu ausgegebene Intesa-Stammaktien je MPS-Aktie.
Zur geplanten Übernahme berichtete Reuters am Freitag über Fortschritte bei der italienischen Kartellbehörde. Diese habe die vorgeschlagenen Abhilfemaßnahmen weitgehend akzeptiert. Eine Genehmigung solle dem Bericht zufolge jedoch vom Verkauf einiger Dutzend zusätzlicher MPS-Filialen abhängen. Reuters bezog sich dabei auf Angaben der Zeitung la Repubblica unter Berufung auf informierte Kreise.
Weitere Finanzierung am Anleihemarkt
Am Donnerstag platzierte Intesa Sanpaolo nach eigenen Angaben zudem eine Senior-Non-Preferred-Anleihe über 1,25 Milliarden Euro. Der Zinsaufschlag betrug 95 Basispunkte gegenüber dem Mid-Swap-Satz. Die Nachfrage lag in der Spitze bei mehr als 4,25 Milliarden Euro; damit überstieg das Ordervolumen den Umfang der platzierten Anleihe.
Stand heute, 8. November: Intesa Sanpaolo – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in Intesa Sanpaolo investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 8. November gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.

