Das Kapitel InVivo Therapeutics nähert sich seinem endgültigen Abschluss. Während Insolvenzen für Aktionäre meist den Totalverlust bedeuten, gibt es hier eine seltene Überraschung: Die Auszahlung an die Anteilseigner fällt deutlich höher aus als ursprünglich prognostiziert. Mit der Einreichung des Abschlussberichts ist das Ende des Verfahrens nun in greifbare Nähe gerückt.
Mehr Geld für Aktionäre
Der am 6. März 2026 eingereichte Abschlussbericht markiert einen Meilenstein in der Abwicklung des Unternehmens. Der zuständige Treuhänder bestätigte, dass sämtliche angemeldeten Forderungen der Gläubiger vollständig befriedigt werden konnten. Dies ist im Rahmen eines Chapter-11-Verfahrens keineswegs selbstverständlich.
Nachdem alle Schulden beglichen waren, verblieb eine Summe für die Verteilung an die Aktionäre. Diese erhalten eine Ausschüttung von etwa 0,60 US-Dollar pro Aktie. Damit liegt die Zahlung signifikant über der ersten Schätzung aus dem Offenlegungsbericht, die lediglich rund 0,42 US-Dollar in Aussicht gestellt hatte.
Das Ende einer Hoffnung
Der Niedergang des einstigen Spezialisten für Rückenmarksverletzungen war die Folge eines massiven Rückschlags in der Forschung. Die entscheidende klinische Studie INSPIRE 2.0 für ein spezielles Implantat verfehlte ihre Ziele. In der Folge stellte InVivo Therapeutics die Entwicklung komplett ein und suchte Schutz im Insolvenzverfahren.
Ein anschließender Verkauf von Unternehmensteilen an Globus Medical spülte lediglich 312.000 US-Dollar in die Kassen. Dass am Ende dennoch eine vergleichsweise hohe Summe für die Aktionäre übrig blieb, liegt an der konsequenten Umsetzung des Liquidationsplans, der bereits im Sommer 2024 gerichtlich bestätigt wurde.
Mit dem Abschluss des Verfahrens endet die Existenz von InVivo Therapeutics als börsennotiertes Unternehmen. Die Aktie, die nach dem Ausscheiden aus der Nasdaq zuletzt nur noch im außerbörslichen Handel geführt wurde, verliert mit der vollständigen Liquidation ihre Grundlage. Das operative Geschäft ist bereits abgewickelt, womit das Unternehmen endgültig vom Kurszettel verschwindet.
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