Die Ionos-Aktie schoss am Donnerstag in die Höhe und erreichte zeitweise 29 Euro – der höchste Stand seit dem 11. November. Mit einem Plus von 7,4 Prozent kämpfte der Titel gegen Mittag um die Spitzenposition im MDAX und ließ dabei sogar Schwergewichte wie Thyssenkrupp und die Muttergesellschaft United Internet hinter sich. Was steckt hinter diesem plötzlichen Kursfeuerwerk?
Verantwortlich für den Ausbruch ist eine Hochstufung durch Oddo BHF. Die Investmentbank hob ihre Einschätzung von „Neutral“ auf „Outperform“ an – und lieferte gleich drei Gründe, warum die Aktie nach sechsmonatiger Durststrecke wieder interessant wird.
Der KI-Trumpf im Ärmel?
Die größte Fantasie dürfte Analyst Stephane Beyazian mit seinem Hinweis auf das Potenzial im Bereich der agentischen KI entfacht haben. Während andere Technologieunternehmen bereits von der KI-Welle profitieren, könnte Ionos als europäischer Internet-Dienstleister jetzt nachziehen. Der Experte sieht offenbar Chancen, wie das Unternehmen den aktuellen KI-Umbruch für sich nutzen kann.
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Doch damit nicht genug: Beyazian verweist auch auf eine mögliche Dividendenchance, die sich aus dem reduzierten Schuldenstand ergibt. Ein soliderer Bilanzpuffer könnte dem Management mehr Spielraum für Ausschüttungen geben.
Profiteur des Handelskriegs?
Besonders pikant ist der dritte Punkt: Die eskalierenden Handelsstreitigkeiten zwischen Europa und den USA könnten ausgerechnet Ionos in die Karten spielen. Als europäischer Marktteilnehmer könnte das Unternehmen von einer möglichen Verschiebung der Wettbewerbsdynamik profitieren, wenn US-Konkurrenten unter Druck geraten.
Der Markt reagierte umgehend auf die neue Einschätzung. Nach dem Kurssprung auf 29 Euro pendelte sich die Aktie zuletzt bei 28,80 Euro ein – ein Zuwachs von 6,5 Prozent. Bleibt die Frage: War das nur ein erster Vorgeschmack auf das, was noch kommen könnte?
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