Ionos Aktie: KI-Panik wütet!

Die UBS stuft Ionos herab und senkt das Kursziel drastisch. Analysten sehen die Aktie durch KI-Ängste belastet, was zu einem massiven Kursverfall führt.

Ionos Aktie
Kurz & knapp:
  • UBS senkt Empfehlung von Buy auf Neutral
  • Kursziel fällt von 40 auf 28 Euro
  • Aktie verliert acht Prozent auf Jahrestief
  • KI-Sorgen belasten Webhosting-Tochter

Die UBS hat am Montag die Reißleine gezogen und Ionos von „Buy“ auf „Neutral“ herabgestuft – das Kursziel stürzte von 40 auf 28 Euro ab. Die Begründung des Analysten Dhruva Kusa Shah ist eindeutig: Die Sorgen um Künstliche Intelligenz werden die Aktie kurzfristig weiter belasten. Frühestens im zweiten Quartal könnte sich die Stimmung wieder aufhellen.

Am Dienstag dann die brutale Reaktion: Die Ionos-Aktie sackte um acht Prozent ab und markierte ein Tief seit fast einem Jahr. Seit dem August-Hoch haben die Papiere bereits über 40 Prozent an Wert verloren. Die Webhosting-Tochter von United Internet ist damit zum klaren Sorgenkind im Konzern geworden.

Anleger fürchten das KI-Aus

Was treibt die Investoren in die Flucht? UBS-Analyst Polo Tang bringt es auf den Punkt: Viele Marktteilnehmer befürchten, dass der rasante Aufstieg KI-gestützter Tools die bisherigen Lösungen von Ionos schlicht überflüssig machen könnte. Das Unternehmen hinkt nach Einschätzung der Analysten im KI-Bereich hinterher – ein fatales Signal in einem Markt, der sich gerade fundamental wandelt.

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Die Ziele für 2026 signalisieren zwar eine Wachstumsbeschleunigung, doch das reicht nicht aus, um die aktuellen Ängste zu zerstreuen. Tang rechnet „kurzfristig nicht mit einem beruhigenden Trend“. Die Aktie bleibt unter massivem Verkaufsdruck.

Konzernmutter ebenfalls betroffen

Die Schwäche bei Ionos zieht weitere Kreise: Auch die Aktien von United Internet verloren am Dienstag 4,6 Prozent, während 1&1 um 4,4 Prozent nachgab. Die UBS hatte zeitgleich auch die Kaufempfehlung für 1&1 gestrichen und auf „Neutral“ zurückgestuft. Getrieben vom reduzierten Ausbau des eigenen Mobilfunknetzes waren die 1&1-Papiere zuletzt auf ein Hoch seit 2021 geklettert – dieser Höhenflug ist vorerst beendet.

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Einzig für United Internet behielt Analyst Tang seine Kaufempfehlung bei. Seine Argumentation: Die Mutter sei im Konzerngebilde der günstigste Weg für Anleger. Der Wert von Ionos und 1&1 impliziere sogar einen negativen Eigenkapitalwert für den Rest des Unternehmens. Trotz des jüngsten Höhenflugs auf ein Niveau von 2022 sieht er noch Potenzial nach oben.

Für Ionos-Aktionäre bleiben die kommenden Monate ein Nervenspiel. Solange das Unternehmen nicht konkret zeigen kann, wie es im KI-Zeitalter bestehen will, dürfte der Abwärtsdruck anhalten.

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