Jefferies hat gestern Medienberichten zufolge das Kursziel für IonQ von 80 $ auf 65 $ gesenkt, die Kaufempfehlung aber beibehalten. Die Aktie stieg gestern nach den Quartalszahlen und der angehobenen Umsatzprognose um 23%. Damit traf die positive Kursreaktion auf zurückhaltendere Bewertungsmaßstäbe der Analysten.
Auch Bank of America reduzierte gestern Medienberichten zufolge das Kursziel von 60 $ auf 50 $. Das Haus hielt ebenfalls an seiner Kaufempfehlung fest. Ein weiteres Analysehaus senkte sein Ziel ebenfalls, behielt jedoch eine positive Einstufung bei.
Umsatzwachstum und Verlust nebeneinander
IonQ hatte am Donnerstag für das dritte Quartal 2026 einen Umsatz von 173,8 Millionen $ gemeldet. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entsprach das einem Wachstum von 336%. Zugleich erhöhte das Unternehmen seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr auf 505–515 Millionen $.
Zuvor hatte IonQ für 2026 mit 450–460 Millionen $ gerechnet. Den Auftragsbestand bezifferte das Unternehmen auf 1,2 Milliarden $.
Der bereinigte Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen erreichte im dritten Quartal 2026 allerdings 133,6 Millionen $. Beim Ergebnis je Aktie standen einem Gewinn nach Rechnungslegungsstandard von 1,42 $ bereinigt minus 0,29 $ gegenüber. Laut IonQ spiegelte der ausgewiesene Nettogewinn einen nicht zahlungswirksamen Bewertungseffekt aus Optionsscheinen wider.
Zugang zu Quantencomputern vereinbart
Am Mittwoch kündigte IonQ zudem eine Partnerschaft mit QuantumCT an. QuantumCT wird Zugang zu IonQ-Quantencomputern für Organisationen aus Connecticut erwerben. Der Vertrag umfasst mehr als 150 Stunden Rechenzeit über die Cloud.
Als nächster bestätigter Termin steht am 11. November 2026 die Teilnahme an der Cantor 2026 Crypto, FinTech, AI & Energy Infrastructure Conference in Miami an.
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