Der Quantencomputing-Pionier IonQ legte Quartalszahlen vor, die ein gespaltenes Bild zeichnen. Während die Erlöse durch die Decke schießen, haben sich die Verluste massiv ausgeweitet. Wie reagiert die Börse auf diesen Spagat?
Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2025 verbuchte das US-Unternehmen einen Fehlbetrag von 3,58 US-Dollar je Aktie. Im Vorjahreszeitraum lag der Verlust noch bei überschaubaren 0,24 US-Dollar. Analysten hatten mit minus 0,44 US-Dollar gerechnet – die Realität fiel damit mehr als achtmal schlechter aus als erwartet.
Erlöse verfünffachen sich
Auf der Umsatzseite präsentiert sich IonQ in Hochform. Mit 39,9 Millionen US-Dollar sprengte der Konzern nicht nur die Konsensschätzung von 27 Millionen Dollar deutlich. Im Vergleich zum Vorjahreswert von 12,4 Millionen Dollar bedeutet dies eine Vervierfachung der Erlöse binnen Jahresfrist.
Die Börsenreaktion fiel zunächst uneinheitlich aus. Während das Papier am Donnerstag zeitweise 1,75 Prozent auf 56,38 US-Dollar zulegte, drehte die Aktie später ins Minus und gab 0,23 Prozent auf 55,28 Dollar ab. Die Investoren scheinen sich unschlüssig, ob der Umsatzsprung die drastisch gestiegenen Verluste kompensiert.
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Genfer Quantennetzwerk als Türöffner?
Parallel zu den Quartalsergebnissen verkündete IonQ eine strategische Partnerschaft in der Schweiz. Gemeinsam mit CERN, Rolex, der Schweizer Regierung und akademischen Einrichtungen hat der Konzern das erste stadtweite Quantennetzwerk in Genf etabliert – das Geneva Quantum Network (GQN).
Das Konsortium verbindet renommierte Partner über bestehende Glasfaserinfrastruktur. Die Initiative ermöglicht die Verteilung hochpräziser Zeitsignale mittels White Rabbit-Synchronisationssystemen vom CERN. Rolex steuert Signale seiner optischen Rubidium-Atomuhr bei.
Die Netzwerkarchitektur basiert auf Quantenschlüsselverteilungs- und Quantendetektionssystemen. Erste Experimente verteilen verschränkte Photonen zwischen der Universität Genf, dem CERN und der HEPIA zur Erforschung der Quanteninformationsübertragung.
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Expansion auf drei Kontinenten
CEO Niccolo de Masi betont die Bedeutung der Schweizer Kooperation für IonQs Position im Bereich Quanten-Cybersicherheit. Die Partnerschaft ergänzt jüngste Meilensteine: die Q-Allianz mit der italienischen Regierung, die Ernennung Oxfords zum EMEA-Hauptsitz sowie die Partnerschaft mit Südkoreas nationalem Quanten-Kompetenzzentrum.
Mit seiner Roadmap visiert IonQ bis 2030 Quantencomputer mit zwei Millionen Qubits an. Die neuesten Systeme IonQ Tempo und IonQ Forte Enterprise versprechen eine 20-fache Leistungssteigerung. 2025 stellte das Unternehmen mit einer Zwei-Qubit-Gattertreue von 99,99 Prozent einen Weltrekord auf.
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