Mehrere parallele Wertpapierbetrugs-Ermittlungen, ein Kurseinbruch von mehr als 50 Prozent seit dem Januarhoch und ein erneuter Gap-Down zu Handelsbeginn: IperionX steckt in einer schwierigen Phase. Was die Situation besonders heikel macht — die rechtliche Aufmerksamkeit begann nicht erst mit dem Bilanzfehler vom März.
Der Tippfehler und seine Folgen
Am 13. März 2026 gab IperionX bekannt, dass der Halbjahresbericht einen „typografischen Fehler“ enthielt. Konkret: Der ausgewiesene Wert für Nutzungsrechte an Vermögenswerten lag um mehr als 17,6 Millionen US-Dollar über dem korrekten Betrag. Die Aktie verlor daraufhin allein an zwei aufeinanderfolgenden Handelstagen rund 27 Prozent.
In der Folge leiteten drei Anwaltskanzleien — Holzer & Holzer, Glancy Prongay Wolke & Rotter sowie die Kanzlei Howard G. Smith — Ermittlungen wegen möglicher Verstöße gegen US-Wertpapiergesetze ein. Alle drei beziehen sich direkt auf die Offenlegung vom 13. März.
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Ältere Vorwürfe kommen hinzu
Bereits im November 2025 hatte die Kanzlei Levi & Korsinsky eine separate Untersuchung eingeleitet — ausgelöst durch einen Short-Report von Spruce Point Capital vom 12. November 2025, der Bedenken zur Finanzberichterstattung von IperionX äußerte. Das Unternehmen wies die Vorwürfe zurück und betonte, Spruce Point habe vor Veröffentlichung keinerlei Kontakt zum Management gesucht.
Diese Ermittlung läuft damit unabhängig vom Bilanzfehler und datiert rund vier Monate früher — ein Umstand, der den rechtlichen Druck auf das Unternehmen strukturell verstärkt.
Operative Ziele und Analystenstimmen
Trotz der anhaltenden Belastungen stimmten die Aktionäre auf der Hauptversammlung am 19. März 2026 für neue Aktienoptionen und Performance-Rechte für das Management — ein formales Vertrauenssignal.
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Analysten bleiben mehrheitlich konstruktiv: B. Riley Financial senkte zwar das Kursziel von 58 auf 52 US-Dollar, bestätigte aber die Kaufempfehlung. BTIG Research nahm die Abdeckung mit einem Kursziel von 40 US-Dollar und ebenfalls „Buy“ auf. Von fünf bewertenden Analysten empfehlen vier den Kauf der Aktie.
Operativ hält IperionX an seinen Meilensteinen fest: Eine Kapazitätserweiterung auf rund 1.400 Tonnen pro Jahr soll bis Mitte 2027 in Betrieb gehen. Die Machbarkeitsstudie für das Titan-Projekt ist für das zweite Quartal 2026 geplant — und könnte je nach Ergebnis ein wichtiger Orientierungspunkt für die weitere Kursentwicklung werden.
Aktuell notiert die Aktie rund 41 Prozent unterhalb ihres 200-Tage-Durchschnitts. Der geringe institutionelle Streubesitz von knapp 2,8 Prozent verstärkt dabei die Anfälligkeit für starke Kursschwankungen in beide Richtungen.
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