Ipsos baut den Konzern radikal um. Mit dem neuen Strategieplan „Horizons“ will der Marktforscher zum KI-gesteuerten Technologieunternehmen werden. Das Ziel: Daten schneller auswerten und Prozesse automatisieren.
Das Unternehmen reagiert damit auf den Wandel in der Branche. Künftig sollen sechs Säulen das Wachstum stützen. Dabei setzt Ipsos auf global verwaltete Dienste und eine deutlich höhere Geschwindigkeit bei der Datenlieferung.
Neue Führung für den digitalen Wandel
Um diesen Wandel zu steuern, hat Ipsos die Führungsebene umgebaut. Ein neuer Chief Technology Officer und ein stellvertretender CEO koordinieren nun die Plattformen zentral. Sie integrieren KI-Lösungen in alle 90 Märkte des Konzerns.
Ein wichtiger Treiber bleibt die Plattform Ipsos.Digital. Das Tool für eigenständige Marktforschung verzeichnete zuletzt zweistellige Wachstumsraten. Anleger beobachten hier genau, wie das Unternehmen menschliche Expertise mit synthetischen Daten kombiniert.
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Regionale Unterschiede und neue Aufträge
Regional zeigt sich ein geteiltes Bild. Während sich das Geschäft in Europa und dem Nahen Osten stabil hält, schwanken die Erlöse in Amerika stärker. Parallel dazu sorgt die steigende Nachfrage im Bereich Public Affairs für Optimismus. Großaufträge in Frankreich und den USA sowie eine bessere Stimmung in China treiben die Erwartungen für das organische Wachstum.
An der Börse spiegelt sich die Unsicherheit des Umbaus wider. Auf Jahressicht verlor die Aktie rund 14 Prozent an Wert. Aktuell notiert das Papier bei 34,48 Euro. Das entspricht einem leichten Tagesplus von gut einem Prozent.
Klarheit über den Erfolg der Strategie dürfte die Hauptversammlung im Mai 2026 bringen. Bis dahin müssen die neuen Strukturen zeigen, ob sie die versprochenen Effizienzgewinne liefern. Besonders die Entwicklung der Großaufträge steht dabei im Fokus.
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