Der ambitionierte Umbau vom reinen Bitcoin-Miner zum KI-Infrastruktur-Giganten fordert seinen Tribut. Neben enttäuschenden Quartalszahlen sorgt nun die Ankündigung eines massiven Aktienverkaufsprogramms für erhebliche Unruhe unter den Investoren. Erschwerend hinzu kommen Warnungen des Managements vor physischen Engpässen beim Bau neuer Rechenzentren.
Angst vor Verwässerung trifft auf schwaches Umfeld
Verantwortlich für den jüngsten Kursrutsch ist ein Mix aus internen und externen Faktoren. Das Unternehmen hat sein Programm zur Ausgabe neuer Aktien auf ein Volumen von sechs Milliarden US-Dollar ausgeweitet. Diese Maßnahme schürt konkrete Ängste vor einer Verwässerung der bestehenden Anteile und belastet die Bewertung. Der aktuelle Rücksetzer auf 30,31 Euro spiegelt diese Nervosität wider und summiert sich auf ein Minus von knapp 15 Prozent auf Wochensicht.
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Gleichzeitig drückt das makroökonomische Umfeld auf die Stimmung. Steigende Ölpreise und geopolitische Spannungen im Nahen Osten führten zuletzt zu einem branchenweiten Abverkauf bei wachstumsstarken Technologie- und Kryptowerten. Auch direkte Konkurrenten aus dem Mining-Sektor mussten in diesem Marktumfeld deutliche Verluste hinnehmen.
Schwache Zahlen und Bauverzögerungen
Die fundamentale Lage liefert derzeit wenig Rückendwind. Im abgelaufenen Quartal verfehlte das Unternehmen die Erwartungen der Wall Street deutlich. Statt des prognostizierten Verlusts von 7 Cent pro Aktie stand ein Minus von 44 Cent in den Büchern. Auch der Umsatz schrumpfte im Jahresvergleich um über 23 Prozent auf rund 184 Millionen US-Dollar.
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Während aktuell noch 91 Prozent der Einnahmen aus dem klassischen Bitcoin-Mining stammen, treibt das Management den Wandel in Richtung künstlicher Intelligenz voran. Bis Ende 2026 sollen KI-Dienstleistungen jährlich 3,7 Milliarden US-Dollar einbringen. Ein zentraler Baustein dafür ist der geplante Ausbau auf 150.000 GPUs sowie ein milliardenschwerer Vertrag mit Microsoft. Allerdings dämpfte der CEO zuletzt die Euphorie und verwies auf hartnäckige physische Engpässe sowie Verzögerungen bei Baugenehmigungen für die neue Infrastruktur.
Analysten bleiben optimistisch
Ungeachtet der operativen Hürden und des schwachen Marktumfelds halten viele Großinvestoren an ihren Positionen fest. So stockte beispielsweise Avaii Wealth Management seine Anteile im vierten Quartal massiv auf. Auch die Analystengemeinde zeigt sich von den jüngsten Rückschlägen unbeeindruckt. Von 18 Experten raten derzeit 13 zum Kauf der Papiere, während nur einer eine Verkaufsempfehlung ausspricht. Das durchschnittliche Kursziel liegt weiterhin bei 71,69 US-Dollar und signalisiert damit die Erwartung einer deutlichen Erholung.
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