Während der breitere KI-Infrastruktursektor zuletzt unter Druck stand, dreht IREN heute kräftig ins Plus. Die Aktie legte am Dienstag rund sechs Prozent zu — getragen von einer Welle erneuerter Kaufempfehlungen von Wall-Street-Analysten.
Breiter Rückhalt trotz Kurskorrektur
Das Bild unter den Analysten ist bemerkenswert einheitlich. Mehr als 70 Prozent der abdeckenden Analysten bleiben bullish, mit einem Konsensziel von 80 US-Dollar — das entspricht einem impliziten Aufwärtspotenzial von rund 130 Prozent gegenüber dem aktuellen Niveau. Elf Analysten vergeben per 13. April ein Kaufvotum.
Cantor Fitzgerald senkte zwar am 9. April sein Kursziel von 82 auf 61 US-Dollar. Die Botschaft blieb jedoch konstruktiv: KI-Infrastruktur sei „ein attraktiver Investitionsbereich“. Der Rücksetzer auf das Märztief von 30 US-Dollar scheint damit vorerst verdaut.
Milliarden-Wette auf GPU-Kapazität
Das Fundament der bullishen These liegt in IRENs Infrastrukturprogramm. Das Unternehmen hat 50.000 Nvidia B300 GPUs bestellt und damit eine zentrale Rolle als Anbieter für KI-Workloads der nächsten Generation angestrebt. Die Bauarbeiten an den Rechenzentren in Childress und Mackenzie liegen im Zeitplan.
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Hinzu kommt ein Microsoft-Deal über 200 Megawatt, der 1,94 Milliarden US-Dollar jährlich einbringt. Theoretisch ließe sich dieses Modell mehr als zwanzigmal replizieren — was ein jährliches Umsatzpotenzial von über 40 Milliarden US-Dollar bedeuten würde. Bis Ende 2026 peilt IREN 3,7 Milliarden US-Dollar an wiederkehrendem KI-Cloud-Umsatz an.
Die gesicherte Stromkapazität von 4,5 Gigawatt — von der bislang nur zehn Prozent für das bestehende Umsatzziel benötigt werden — lässt erheblichen Spielraum für weiteres Wachstum. GPU-Finanzierungen über 3,6 Milliarden US-Dollar wurden zu unter sechs Prozent Zinsen gesichert.
Wie gut sich diese Ambitionen in tatsächliche Zahlen übersetzen, zeigt sich am 13. Mai 2026, wenn IREN seine nächsten Quartalsergebnisse vorlegt.
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