Nvidias GTC-Konferenz 2026 hat die KI-Infrastrukturbranche aufgewühlt. CEO Jensen Huang stellte ein Umsatzpotenzial von einer Billion Dollar für KI-Infrastruktur in Aussicht — und die Neocloud-Branche reagierte prompt. IREN gehörte zu den direkten Profiteuren des Stimmungsumschwungs.
Nebius-Meta-Deal als Katalysator
Den zweiten Impuls lieferte ein Branchendeal, der die gesamte Neocloud-Kategorie aufwertet. Nebius Group schloss einen Fünfjahresvertrag mit Meta Platforms im Wert von bis zu 27 Milliarden Dollar. Für IREN ist das relevant, weil das Unternehmen selbst einen GPU-Cloud-Vertrag mit Microsoft über 9,7 Milliarden Dollar in der Tasche hat — und Nvidia hat zudem zwei Milliarden Dollar in Nebius investiert. Wenn der weltgrößte GPU-Hersteller einen Wettbewerber im eigenen Segment stützt, bestätigt das das gesamte Geschäftsmodell. Die IREN-Aktie legte am Montag daraufhin rund 7 Prozent zu.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei IREN?
Eigene Kennzahlen untermauern den Kurs
Hinter dem Kursanstieg steckt auch operative Substanz. Der KI-Cloud-Umsatz hat sich im jüngsten Quartal auf 17,3 Millionen Dollar fast verdreifacht — von niedrigem Niveau aus, aber mit deutlicher Dynamik. IREN hat Kaufverträge für über 50.000 Nvidia-B300-GPUs abgeschlossen und damit seine Gesamtflotte auf 150.000 GPUs ausgebaut. Diese Kapazität soll bis Ende 2026 einen annualisierten KI-Cloud-Umsatz von mehr als 3,7 Milliarden Dollar ermöglichen.
Die Infrastruktur dazu steht: IREN betreibt Rechenzentren in Childress (Texas) und Mackenzie (British Columbia) und hat mit einem neuen Campus in Oklahoma eine gesicherte Netzanschlussleistung von insgesamt mehr als 4,5 Gigawatt erreicht.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei IREN?
Analysten mit klarer Haltung
Elf der dreizehn abdeckenden Analysten empfehlen die Aktie zum Kauf. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 76,14 Dollar, die höchste Schätzung bei 125 Dollar. Gemessen am aktuellen Kursniveau ergibt sich daraus ein rechnerisches Aufwärtspotenzial von rund 78 Prozent — das größte unter den verglichenen Neocloud-Titeln laut TipRanks-Analyse.
Die Aktie notiert aktuell rund 46 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 66,51 Euro, was zeigt, wie stark die Volatilität in diesem Segment bleibt. Mit einer annualisierten 30-Tage-Volatilität von über 85 Prozent ist IREN kein Titel für schwache Nerven — die Wachstumsziele für Ende 2026 werden zeigen, ob die Infrastrukturinvestitionen in tatsächliche Umsätze übersetzt werden können.
IREN-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue IREN-Analyse vom 21. März liefert die Antwort:
Die neusten IREN-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für IREN-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 21. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
IREN: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


