Die IREN-Aktie hat in den vergangenen fünf Handelstagen rund 20 Prozent verloren – und das ausgerechnet in einem Monat, der für das Unternehmen operativ wegweisend sein soll. Im April 2026 steht die Inbetriebnahme des 1.400-MW-Umspannwerks Sweetwater 1 in West Texas an, ein zentraler Baustein der Expansion in KI-Infrastruktur und High-Performance-Computing.
Neue Analystenabdeckung belastet den Kurs
Den unmittelbaren Auslöser für den jüngsten Kursrückgang lieferte das Analysehaus Freedom Capital. Am 2. April initiierte es die Abdeckung der IREN-Aktie mit einem „Hold“-Rating und einem Kursziel von 36 US-Dollar. Die Kernsorge: Der Umbau vom spezialisierten Bitcoin-Mining-Betrieb hin zu einem diversifizierten KI-Cloud-Anbieter könnte deutlich länger dauern als erwartet. Allein diese Einschätzung löste am selben Tag ein vorbörsliches Minus von 6 Prozent aus.
Seit Jahresbeginn summiert sich das Kursminus auf knapp 10 Prozent – und liegt damit über dem Verlust des Nasdaq Composite, der im gleichen Zeitraum rund 6 Prozent einbüßte.
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Fundamentaldaten und Großaufträge als Gegengewicht
Trotz des Kursdrucks zeigen einige Fundamentalkennzahlen eine andere Richtung. Der sogenannte Value Score des Unternehmens stieg innerhalb einer Woche von 24,34 auf 41,18 – ein Hinweis darauf, dass der Kursrückgang zunehmend von der tatsächlichen Vermögensbasis des Unternehmens abweicht.
Substanziell ist auch die Liquiditätssituation: Per Ende Januar 2026 verfügte IREN über rund 2,8 Milliarden US-Dollar in liquiden Mitteln. Hinzu kommt ein laufender Vertrag mit Microsoft im Volumen von 9,7 Milliarden US-Dollar für flüssigkeitsgekühlte GPU-Cluster. Zur Finanzierung des GPU-Ausbaus hat IREN 3,6 Milliarden US-Dollar von Goldman Sachs und JPMorgan Chase zu Zinssätzen unter 6 Prozent gesichert.
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Das erklärte Ziel für Ende 2026 ist ein annualisierter Umsatz von 3,4 Milliarden US-Dollar aus dem KI-Cloud-Geschäft – getragen von einer GPU-Flotte mit 140.000 Einheiten und einer gesicherten Netzkapazität von mehr als 4,5 Gigawatt.
Gespaltenes Bild an der Wall Street
Während Freedom Capital zur Vorsicht mahnt, halten Analysten von H.C. Wainwright und Citizens an Kurszielen von jeweils 80 US-Dollar fest. Sie verweisen auf die risikomindernde Wirkung des Microsoft-Vertrags und die bereits gesicherten Netzkapazitäten. Ob die Inbetriebnahme von Sweetwater 1 im April 2026 planmäßig gelingt und das Vertrauen der Investoren zurückgewinnt, wird die nächste Bewährungsprobe für diese optimistischere Einschätzung sein.
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