Der weltgrößte Aktien-ETF startet mit maximalem Rückenwind in den neuen Monat. Angetrieben von massiven Quartalszahlen seines schwersten Einzelwertes markierte der iShares Core MSCI World am Donnerstag ein frisches 52-Wochen-Hoch bei 117,66 Euro. Im Hintergrund braut sich derweil die weitreichendste Index-Reform seit Jahren zusammen.
Apple liefert Rekordzahlen
Apple übertrifft die Erwartungen der Wall Street auf ganzer Linie. Der Umsatz kletterte im zweiten Geschäftsquartal auf 111,2 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn je Aktie stieg auf 2,01 Dollar. Besonders das Dienstleistungsgeschäft erreichte einen neuen Höchststand.
Parallel dazu leitet der Tech-Konzern einen historischen Führungswechsel ein. John Ternus übernimmt im September den Chefposten von Tim Cook. Aktionäre profitieren von einem autorisierten Aktienrückkaufprogramm über 100 Milliarden Dollar und einer auf 27 Cent erhöhten Quartalsdividende.
Seit Jahresbeginn sammelte der ETF bereits gut fünf Prozent an Wert ein. Der Abstand zur 200-Tage-Linie liegt bei komfortablen 6,7 Prozent. Ein wesentlicher Treiber bleibt die US-Technologiebranche.
Radikaler Umbau beim MSCI World
Abseits der Berichtssaison steht dem Fonds ein strukturelles Beben bevor. Indexanbieter MSCI ändert im Mai grundlegend die Berechnungsmethodik für den Streubesitz. Aktien werden künftig in drei Liquiditätsstufen eingeteilt.
Marktbeobachter erwarten dadurch eine spürbare Verschiebung bei den Indexgewichten. Besonders Mega-Cap-Werte wie Nvidia dürften von der Neukalibrierung betroffen sein. Das Resultat ist eine deutlich höhere Umschlagshäufigkeit im Portfolio als bei regulären Anpassungen.
Gegenwind im Gesundheitssektor
Ein weiteres Risiko baut sich im Gesundheitssektor auf, der rund ein Zehntel des Portfolios ausmacht. Die US-Regierung plant ab Sommer neue Zölle auf patentierte Medikamente. Europäische und asiatische Hersteller müssen sich auf Abgaben von 15 Prozent einstellen.
Im ETF-Markt selbst verschärft sich der Preiskampf. Konkurrenten wie Invesco drückten ihre Gebühren zuletzt auf 0,05 Prozent. Der iShares-Fonds verteidigt seine Marktführerschaft bisher mit einer Gesamtkostenquote von 0,20 Prozent.
Das makroökonomische Umfeld bleibt anspruchsvoll. Der Internationale Währungsfonds senkte seine globale Wachstumsprognose für das laufende Jahr auf 3,1 Prozent. Für Investoren rückt nun die konkrete Umsetzung der neuen Index-Methodik im Mai in den Fokus, welche die künftige Gewichtung der Tech-Giganten im milliardenschweren Portfolio neu definieren wird.
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