ITM Power reitet an der Börse auf einer massiven Erfolgswelle. Die Aktie schloss zuletzt bei knapp 140 Pence und notiert fast 88 Prozent über ihrer 200-Tage-Linie. Ein dramatischer Kursaufschwung für den Wasserstoff-Spezialisten. Die eigentliche Bewährungsprobe steht allerdings erst noch an. Im Juni fällt eine Entscheidung, die das aktuelle Bewertungsniveau rechtfertigen muss.
Der Juni bringt Klarheit
Im Frühsommer erwartet der Markt die finale Investitionsentscheidung (FID) für das Chronos-Projekt. Ein positiver Beschluss würde den Zeitplan für eine neue Gigawatt-Fabrik zementieren. Die Finanzierung steht bereits in großen Teilen. Great British Energy steuert 40 Millionen Pfund bei. Hinzu kommen staatliche Fördermittel in ähnlicher Höhe.
Damit will ITM Power eine automatisierte Fertigungslinie in Großbritannien aufbauen. Die Anlage soll bis 2028 eine Nennleistung von einem Gigawatt erreichen. Sie ist speziell für die nächste Generation der Chronos-Elektrolyseure ausgelegt.
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Umsatz steigt, Verluste bleiben
Operativ zeigt der Trend nach oben. Im ersten Halbjahr erwirtschaftete das Unternehmen einen Rekordumsatz von 18 Millionen Pfund. Das Management hob daraufhin die Jahresprognose an. Der Auftragsbestand ist auf 152 Millionen Pfund angewachsen. Positiv fällt auf: Der Anteil profitabler Verträge kletterte auf 71 Prozent.
Soweit so gut. Allerdings schreibt der Konzern weiterhin tiefrote Zahlen. Der operative Verlust (EBITDA) dürfte sich auf rund 30 Millionen Pfund belaufen. Ein komfortables Finanzpolster von knapp 200 Millionen Pfund sichert den laufenden Betrieb ab.
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Pipeline füllt sich europaweit
Parallel dazu treibt ITM Power seine internationale Expansion voran. Der Fokus liegt klar auf Großbritannien und Deutschland. Die Stablegrid Group wählte die Briten als Technologiepartner für zwei deutsche Infrastrukturprojekte aus. Diese dienen der Netzstabilisierung und nutzen unterirdische Kavernen als Wasserstoffspeicher.
Der Markt achtet nun genau auf den Status der ausstehenden Projektentscheidungen:
- Netzbrücke 410 (Deutschland): 30 Megawatt Kapazität, FID für 2026 erwartet.
- Humber H2ub (Großbritannien): 120 Megawatt mit Uniper, FID noch ausstehend.
- Stablegrid Großprojekt: 680 Megawatt Leistung, FID für 2028 anvisiert.
Ein erstes Projekt in Wales erreichte bereits im März den FID-Meilenstein. Nun rückt der Juni in den Fokus. Fällt das grüne Licht für Chronos, untermauert das die Wachstumsstory. Analysten zeigen sich optimistisch. Die Berenberg Bank hob ihr Kursziel kürzlich auf 110 Pence an und rät zum Kauf.
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