JPMorgan Chase hat am Donnerstag eine Klage von Präsident Trump scharf zurückgewiesen. Die Bank erklärte, die Klage entbehre „jeder Grundlage“. Trump wirft dem Finanzinstitut vor, Konten aus politischen Motiven geschlossen zu haben – ein Vorwurf, den JPMorgan entschieden bestreitet.
Die Bank betont, Kontoschließungen erfolgten ausschließlich dann, wenn sie „rechtliche oder regulatorische Risiken für das Unternehmen schaffen“. Hinter den Kulissen verweist JPMorgan auf strikte Vorgaben der Aufsichtsbehörden. „Wir respektieren das Recht des Präsidenten, uns zu verklagen, und unser Recht, uns zu verteidigen – dafür gibt es Gerichte“, heißt es in der offiziellen Stellungnahme.
Fünf Milliarden Dollar Schadenersatz?
Trump fordert in seiner Klage Schadenersatz in Höhe von fünf Milliarden Dollar. Die Vorwürfe umfassen angebliche Geschäftsverleumdung und Verstöße gegen Floridas Gesetz gegen unlautere Handelspraktiken. Der ehemalige und nun erneut amtierende Präsident sieht sich als Opfer politisch motivierter Diskriminierung durch den Bankensektor.
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JPMorgan weist dies kategorisch zurück. Die Bank gibt an, bereits mit der jetzigen und der vorherigen Administration über notwendige regulatorische Änderungen verhandelt zu haben. Gleichzeitig unterstütze man „die Bemühungen dieser Regierung, die Instrumentalisierung des Bankensektors zu verhindern“.
CEO Dimon mischt sich ein
Inmitten dieser juristischen Auseinandersetzung äußerte sich CEO Jamie Dimon diese Woche zur Unabhängigkeit der US-Notenbank. „Jeglicher Angriff auf die Unabhängigkeit der Fed ist keine gute Idee“, stellte Dimon klar. Diese Aussage erfolgte, nachdem das Justizministerium Ermittlungen gegen Fed-Chef Jerome Powell eingeleitet hatte – ein Schritt, der breite Kritik hervorrief.
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Operativ läuft es bei JPMorgan derweil rund. Das vierte Quartal brachte einen Gewinn je Aktie von 5,23 Dollar – deutlich über den Erwartungen von 4,86 Dollar. Truist Securities hob daraufhin das Kursziel von 331 auf 334 Dollar an, während TD Cowen sein Kaufrating mit einem Kursziel von 400 Dollar bestätigte.
Dimon selbst kündigte an, mindestens weitere fünf Jahre als CEO im Amt bleiben zu wollen. Damit beendet er vorerst Spekulationen über seine Nachfolge an der Spitze des größten US-Kreditinstituts.
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