Die größte US-Bank hat im vierten Quartal 2024 abgeliefert – und wie. Mit 14,7 Milliarden Dollar bereinigtem Nettogewinn sprengte JPMorgan Chase die Erwartungen der Wall Street. Das Ergebnis je Aktie lag bei 5,23 Dollar, während Analysten lediglich 4,92 bis 5,00 Dollar auf dem Zettel hatten. Auch beim Umsatz übertraf der Konzern mit 46,77 Milliarden Dollar die Konsensschätzung von 46,35 Milliarden Dollar deutlich.
Die Zahlen markieren den Auftakt der Berichtssaison für das vierte Quartal 2024 und setzen die Messlatte für andere Finanzinstitute hoch. Am selben Tag legte auch Bank of New York Mellon ihre Ergebnisse vor, während Bank of America, Wells Fargo und Citigroup in den kommenden Tagen folgen werden.
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Dimon lobt Geschäft – aber die Sorgen bleiben
Trotz der starken Performance warnt CEO Jamie Dimon vor anhaltenden Risiken. Geopolitische Spannungen und hartnäckige Inflationstendenzen bereiten dem langjährigen Bankchef Kopfzerbrechen. Diese Einschätzung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Märkte nervös auf neue Inflationsdaten warten.
Die im Dezember 2024 erwarteten Verbraucherpreisdaten dürften zeigen, ob die Teuerung weiter bei 2,7 Prozent im Jahresvergleich verharrt. Die Kerninflation könnte sogar von 2,6 auf 2,7 Prozent anziehen. Für die Federal Reserve bedeutet dies: Weitere Zinssenkungen 2025 werden zunehmend unwahrscheinlicher.
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Was bedeuten die Bankzahlen für den Gesamtmarkt?
Solide Quartalsergebnisse der Finanzriesen könnten ein positives Signal für die Verfassung der US-Wirtschaft senden. Anleger hoffen, dass die starken Zahlen aus dem Bankensektor die Nervosität an den Märkten dämpfen. Der S&P 500 und der Dow Jones Industrial Average hatten am Montag bereits neue Rekordstände erreicht – trotz Belastungen durch Spekulationen über mögliche rechtliche Ermittlungen gegen Fed-Chef Powell und Diskussionen über eine Kappung von Kreditkartenzinsen durch Präsident Trump.
Die Futures-Märkte zeigten sich vor Veröffentlichung der JPMorgan-Zahlen verhalten: Dow-Futures verloren 0,1 Prozent, S&P-500-Futures gaben ebenfalls 0,1 Prozent nach, während Nasdaq-100-Futures um 0,3 Prozent nachgaben. Die Kombination aus Inflationsdaten und Bankbilanzen dürfte den Ton für die ersten Handelswochen 2025 vorgeben.
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