Jungheinrich kämpft mit Altlasten und hohen Umbaukosten. Auf den ersten Blick enttäuscht das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 massiv. Schaut man genauer hin, zeigt sich ein stabiler operativer Kern.
Einmaleffekte drücken Gewinn
Der Intralogistik-Spezialist meldet für 2025 ein EBIT von 228 Millionen Euro. Das liegt deutlich unter dem Vorjahr. Hauptgrund sind massive Sondereffekte. Der Verkauf der russischen Tochtergesellschaft und ein teures Kostensenkungsprogramm belasteten die Bilanz.
Ohne diese Faktoren stünde ein bereinigtes EBIT von 448 Millionen Euro in den Büchern. Das operative Geschäft bleibt damit auf einem soliden Niveau. Der Umsatz kletterte parallel dazu um zwei Prozent auf 5,5 Milliarden Euro. Besonders Automatisierungsprojekte trieben das Neugeschäft an.
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Effizienzprogramm soll Wende bringen
Das Management setzt nun auf radikale Einsparungen. Ein neues Transformationsprogramm soll die Verwaltung und Produktion effizienter machen. Das Ziel: Jährlich will Jungheinrich rund 100 Millionen Euro einsparen.
Für diese Umstellung fielen 2025 einmalige Kosten von 90 Millionen Euro an. Die Aktie notiert aktuell bei 28,52 Euro. Seit Jahresbeginn verlor der Wert bereits über 20 Prozent. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch bei 42,52 Euro bleibt mit über 30 Prozent beträchtlich. Immerhin liegt der Kurs wieder rund zehn Prozent über dem Jahrestief vom März.
Für 2026 peilt das Unternehmen eine deutliche Erholung an. Das EBIT soll auf bis zu 450 Millionen Euro steigen. Die Prognose steht unter dem Vorbehalt stabiler Lieferketten und einer ruhigen geopolitischen Lage. Im Mai folgt mit der ordentlichen Hauptversammlung der nächste wichtige Termin für Aktionäre.
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