Vervierfachter Kernumsatz und der Sprung in die Gewinnzone: Kalray hat den Turnaround eingeleitet. Der französische Halbleiterspezialist profitiert massiv vom Hunger nach Rechenpower für künstliche Intelligenz. Nun warten Investoren auf die finalen Details der Bilanz für das Jahr 2025.
Das Unternehmen konzentriert sich nun voll auf intelligente Prozessoren für künstliche Intelligenz. Der Konzernumbau trägt erste Früchte. Kalray meldet für das abgelaufene Jahr einen konsolidierten Umsatz von 16,5 Millionen Euro.
Besonders der Blick auf das Kerngeschäft überzeugt. Rechnet man Verkäufe von Unternehmensteilen heraus, stieg der Erlös deutlich an. Er kletterte von 3,6 Millionen Euro im Vorjahr auf 14,3 Millionen Euro.
Strategiewechsel verbessert Profitabilität
Das Management setzt verstärkt auf Lizenzen und Co-Entwicklungen. Dieser Kurswechsel verbessert die Profitabilität spürbar. Kalray bestätigte die Erwartung eines deutlich positiven EBITDA für das gesamte Geschäftsjahr.
An der Börse kommt die neue Strategie gut an. Die Aktie legte heute um über acht Prozent zu. Seit Jahresbeginn summiert sich das Plus auf rund 420 Prozent.
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Parallel dazu hat Kalray seine Finanzierungsstruktur bereinigt. Das Unternehmen beendete vorzeitig eine Vereinbarung über eine Aktienlinie mit dem Partner IRIS. Von den verfügbaren Mitteln rief Kalray 6 Millionen Euro ab.
Finanzierung bis Sommer 2026 gesichert
Weitere 4 Millionen Euro lässt der Halbleiterhersteller ungenutzt verfallen. Das Management plant aktuell keine neuen Verwässerungen durch ähnliche Instrumente. Laut Unternehmensangaben reicht die Finanzierung bis über den Juni 2026 hinaus.
Im April 2026 veröffentlicht Kalray den vollständigen Geschäftsbericht. Dieser Termin wird zeigen, wie profitabel das neue Lizenzmodell tatsächlich arbeitet. Die Kooperation mit Openchip bleibt dabei ein wichtiger Faktor für die künftige Technologieentwicklung.
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