Kimberly-Clark hat am Dienstag Zahlen für das vierte Quartal vorgelegt – und die fallen durchwachsen aus. Während der Gewinn die Erwartungen übertraf, blieb der Umsatz leicht hinter den Prognosen zurück. Die Aktie reagierte dennoch mit einem Plus von 1,5 Prozent im frühen Handel.
Der Konzern steigerte seinen Nettogewinn im Schlussquartal auf 499 Millionen Dollar oder 1,50 Dollar je Aktie. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 447 Millionen Dollar beziehungsweise 1,34 Dollar je Aktie gewesen. Beim bereinigten Ergebnis übertraf das Unternehmen mit 1,86 Dollar je Aktie die Analystenschätzungen von 1,81 Dollar.
Umsatz unter Druck
Der Erlös sank im vierten Quartal um 0,6 Prozent auf 4,08 Milliarden Dollar, verglichen mit 4,10 Milliarden Dollar im Vorjahr. Analysten hatten im Schnitt mit 4,09 Milliarden Dollar gerechnet. Trotz sinkender Preise – minus 1,1 Prozent – legte das organische Wachstum um 2,1 Prozent zu. Verantwortlich dafür war ein Volumenanstieg von 2,7 Prozent, getrieben durch verstärkte Nachfrage nach Alltagsprodukten wie Huggies-Windeln, Kleenex-Taschentüchern und Reinigungsmitteln.
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Besonders stark performten die Verkäufe in Club-Stores, wo Verbraucher zu größeren Vorratspackungen griffen. Die bereinigte Bruttomarge blieb mit 37 Prozent stabil auf Vorjahresniveau – ein Erfolg angesichts der angekündigten Belastungen durch US-Importzölle, insbesondere auf chinesische Waren.
Offensive Sparmaßnahmen zahlen sich aus
Der Konzern aus Dallas hat in den vergangenen Jahren konsequent Stellen abgebaut und margenarme Geschäftsbereiche verkauft, darunter die Eigenmarken-Windeln und das Geschäft mit persönlicher Schutzausrüstung. Diese Straffung schützt die Margen, während das Unternehmen gleichzeitig günstigere Produktlinien mit Premium-Features ausbaut, um preissensible Kunden zu halten.
CEO Mike Hsu betonte, dass Verbraucher weiterhin an leistungsstarken Produkten interessiert seien – und zwar über alle Preissegmente hinweg. Parallel läuft die Transformation zum globalen Gesundheitskonzern: Die 40-Milliarden-Dollar-Übernahme des Tylenol-Herstellers Kenvue soll bis Jahresende abgeschlossen werden.
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Dividendenerhöhung und ehrgeiziger Ausblick
Der Verwaltungsrat beschloss eine Anhebung der Quartalsdividende von 1,26 auf 1,28 Dollar je Aktie, zahlbar am 2. April 2026 an Aktionäre mit Stichtag 6. März 2026.
Für das Gesamtjahr 2026 stellt Kimberly-Clark ein bereinigtes Ergebniswachstum im zweistelligen Bereich in Aussicht – auf konstanter Währungsbasis. Das organische Umsatzwachstum soll mindestens dem Kategoriedurchschnitt von rund zwei Prozent entsprechen. Analysten erwarten im Schnitt einen Gewinn von 7,65 Dollar je Aktie bei Erlösen von 17,04 Milliarden Dollar.
Die Aktie hatte 2025 etwa 23 Prozent an Wert verloren. Im vorbörslichen Handel am Dienstag notierte das Papier bei 103,89 Dollar – ein Plus von 2,72 Prozent.
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