Der Duisburger Stahlhändler Klöckner & Co kämpft sich aus den roten Zahlen. Während die Übernahme durch den US-Konzern Worthington Steel auf die Zielgerade einbiegt, zeigt das operative Geschäft im ersten Quartal 2026 eine deutliche Erholung.
Das EBITDA vor Sondereffekten kletterte auf 46 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum standen hier noch 42 Millionen Euro zu Buche, im Schlussquartal 2025 waren es lediglich 21 Millionen Euro. Dieser Aufwärtstrend unterstreicht die verbesserte Profitabilität in einem weiterhin anspruchsvollen Marktumfeld.
Parallel dazu verringerte sich der Nettoverlust massiv von 28 Millionen Euro auf nun 4 Millionen Euro. Der operative Cashflow war derweil mit minus 270 Millionen Euro deutlich negativ. Ursächlich dafür ist die saisonal übliche Mittelbindung im Vorratsvermögen zum Jahresauftakt.
Strategischer Umbau belastet Absatzmengen
Der Absatz sank zwar auf 1,1 Millionen Tonnen — eine Folge verkaufter Standorte in den USA. Rechnet man diesen Effekt heraus, stiegen die Mengen um etwa zwei Prozent. Indes ging der Umsatz nominal auf 1,6 Milliarden Euro zurück.
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An der Börse wird die Entwicklung honoriert. Die Aktie notiert mit 12,52 Euro nahe ihrem 52-Wochen-Hoch und verbucht seit Jahresbeginn ein Plus von knapp 53 Prozent. Für das laufende zweite Quartal peilt der Vorstand ein EBITDA zwischen 40 und 80 Millionen Euro an.
Worthington-Übernahme vor entscheidendem Schritt
Worthington Steel kontrolliert inzwischen knapp 62 Prozent der Anteile. Ein geplanter Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag soll die Integration in den US-Konzern rechtlich absichern. Unterdessen läuft der Verkauf der Becker Gruppe weiter, für die bereits erste unverbindliche Angebote eingegangen sind.
Im Mai steht die ordentliche Hauptversammlung an. Dort entscheiden die Aktionäre über den Beherrschungsvertrag mit Worthington Steel. Ein Abschluss der gesamten Transaktion ist für die zweite Jahreshälfte 2026 vorgesehen.
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