Klöckner: EBITDA springt auf 46 Millionen

Klöckner & Co steigert das operative Ergebnis im ersten Quartal 2026 deutlich, während die Übernahme durch Worthington Steel voranschreitet.

Klöckner Aktie
Kurz & knapp:
  • EBITDA steigt auf 46 Millionen Euro
  • Konzernverlust schrumpft auf -4 Millionen
  • Worthington Steel hält 61,87 Prozent
  • Aktie legt seit Jahresstart 53 Prozent zu

Klöckner & Co hat das erste Quartal 2026 mit einem deutlich verbesserten operativen Ergebnis abgeschlossen — und das in einer Phase, in der das Unternehmen gleichzeitig seinen Eigentümer wechselt.

Das EBITDA vor Sondereffekten stieg auf 46 Millionen Euro. Das ist ein Plus von 10 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und mehr als doppelt so viel wie im Schlussquartal 2025, das bei 21 Millionen Euro lag. Der Konzernumsatz sank nominal um knapp 6 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Bereinigt um Desinvestitionen — darunter der Verkauf von acht US-Standorten — ergibt sich jedoch ein Umsatzplus von 2,1 Prozent.

Verlust schrumpft, Cashflow belastet

Unter dem Strich steht ein Konzernergebnis von -4 Millionen Euro. Im Vergleich zu -28 Millionen Euro im Vorjahr ist das eine klare Verbesserung. Weniger erfreulich: Der Free Cashflow lag bei -306 Millionen Euro. Das Eigenkapital beläuft sich auf rund 1,65 Milliarden Euro, die Eigenkapitalquote auf 44,5 Prozent.

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Worthington Steel sichert sich Mehrheit

Parallel zur operativen Erholung schreitet die Übernahme durch den US-Stahlverarbeiter Worthington Steel voran. Der Bieter hält bereits 61,87 Prozent der Klöckner-Aktien. Den vollständigen Abschluss erwartet das Unternehmen in der zweiten Jahreshälfte 2026. Außerdem läuft die Due-Diligence-Phase für den Verkauf der Becker Gruppe.

Die Aktie spiegelt diese Entwicklung wider. Seit Jahresanfang hat der Kurs knapp 53 Prozent zugelegt und notiert mit 12,52 Euro nahe dem 52-Wochen-Hoch von 12,62 Euro.

Ausblick bleibt unsicher

Für das zweite Quartal 2026 erwartet das Management ein EBITDA vor Sondereffekten zwischen 40 und 80 Millionen Euro. Die Spanne ist breit — ein Zeichen dafür, dass die Sichtbarkeit in einem laufenden Übernahmeprozess begrenzt bleibt. Ob Klöckner die operative Erholung aus Q1 fortsetzen kann, entscheidet sich damit spätestens mit den nächsten Quartalszahlen.

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