Kontron hat am Donnerstag seine Neunmonatszahlen für 2026 veröffentlicht und die Jahresprognose bestätigt. Das Unternehmen meldete einen Umsatz von 1,1 Mrd. EUR und ein bereinigtes EBITDA von 151,0 Mio. EUR.

Für das Gesamtjahr erwartet Kontron weiterhin einen Umsatz von rund 1,6 Mrd. EUR. Beim EBITDA stellt das Unternehmen unverändert rund 200 Mio. EUR beziehungsweise 225 Mio. EUR vor Einmalkosten in Aussicht. Damit hält Kontron bei der Vorlage der Neunmonatszahlen an den bisherigen Erwartungen für Umsatz und Ergebnis fest.

Restrukturierung soll ab 2027 voll wirken

Den Auftragsbestand bezifferte Kontron bei der Veröffentlichung auf 2,75 Mrd. EUR. Zugleich meldete das Unternehmen den planmäßigen Abschluss des GreenTec-Restrukturierungsprogramms im dritten Quartal.

Aus dem Programm erwartet Kontron jährliche Einsparungen von mehr als 30 Mio. EUR. Die volle Wirkung soll nach Unternehmensangaben ab 2027 eintreten.

Am Freitag stieg die Aktie um 0,4%. Der Schlusskurs lag bei 18,93 €; damit blieb das Papier unter dem am Donnerstag gemeldeten Kaufpreis der Aktien, die Hannes Niederhauser erwarb.

Kaufempfehlung und Zusammenarbeit bei Solarmodulfertigung

Medienberichten zufolge bestätigte Jefferies am Donnerstag die Kaufempfehlung für Kontron und setzte das Kursziel auf 26,00 EUR. Ebenfalls am Donnerstag kaufte Hannes Niederhauser nach einer Pflichtmitteilung 4.000 Kontron-Aktien zu jeweils 19,01 EUR.

Bereits am Dienstag hatten Kontron AIS und Ecoprogetti eine strategische Zusammenarbeit für die Solarmodulfertigung vereinbart. Nach Unternehmensangaben steuert Kontron AIS dabei FabEagle®MES bei. Ecoprogetti bringt die schlüsselfertigen Produktionslinien in die Kooperation ein. Die Vereinbarung verbindet damit das Angebot von Kontron AIS mit den Produktionslinien des Partners für die Fertigung von Solarmodulen.