Starke Jahreszahlen, schwacher Ausblick — und ein Kursrutsch von bis zu 15 Prozent an einem einzigen Tag. So lässt sich die Reaktion auf Kontrons Geschäftsbericht 2025 zusammenfassen. Inzwischen hat sich die Aktie teilweise erholt, notiert aber rund 20 Prozent unter dem Jahresanfangsniveau.
Profitabilität steigt, Umsatz sinkt leicht
Die Zahlen für 2025 können sich sehen lassen. Das EBITDA kletterte um knapp 24 Prozent auf 237,4 Millionen Euro, das Nettoergebnis legte sogar um 55,6 Prozent auf 141,1 Millionen Euro zu. Beim Umsatz gab es hingegen einen leichten Rückgang auf 1,61 Milliarden Euro — portfoliobedingt, wie das Unternehmen betont.
Das Problem liegt nicht in der Vergangenheit, sondern im Ausblick. Für 2026 stellt Kontron ein bereinigtes EBITDA von 225 Millionen Euro in Aussicht — also weniger als im abgelaufenen Jahr. Hinzu kommen geplante Restrukturierungsaufwendungen von rund 25 Millionen Euro, die das Ergebnis zusätzlich belasten.
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GreenTec-Umbau als Belastungsfaktor
Der Haupttreiber dieser konservativen Planung ist der GreenTec-Geschäftsbereich. Kontron will die Sparte verschlanken, sich auf profitable Produkte konzentrieren und dabei konzernweit bis zu 500 Stellen abbauen. Das Management rechnet damit, dass GreenTec im vierten Quartal 2026 wieder in die Gewinnzone zurückkehrt.
Mittelfristig hält Kontron an seinen Ambitionen fest: Bis 2030 soll das EBITDA auf rund 420 Millionen Euro steigen. Beim Umsatz peilt das Unternehmen für 2026 bereits wieder Wachstum an — auf 1,75 bis über 1,8 Milliarden Euro.
Rückkaufprogramm setzt Zeichen
Parallel zur Ergebnisveröffentlichung legte der Vorstand ein Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu 50 Millionen Euro auf. Das Signal: Das Management hält den aktuellen Kurs für attraktiv. Ob das reicht, um das Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen, wird der weitere Jahresverlauf zeigen — spätestens wenn GreenTec liefern muss.
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