Hohe Rohstoffpreise treffen auf eine schwache Konsumlaune. Bei Kraft Heinz braut sich vor den Quartalszahlen am 6. Mai ein ungemütlicher Mix zusammen. Analysten kürzen reihenweise ihre Kursziele. Das Management kämpft derweil mit schrumpfenden Absatzmengen.
Der Lebensmittelkonzern rechnet für das erste Quartal mit einem deutlichen Gewinnrückgang. Der Markt erwartet ein Ergebnis je Aktie von 0,50 US-Dollar. Das entspricht einem Minus von gut 19 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dieser Trend reiht sich in eine längere Schwächephase ein. Bereits im vergangenen Jahr schrumpfte der Umsatz spürbar. Hinzu kam ein operativer Milliardenverlust durch hohe Abschreibungen.
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Margendruck durch Zölle und Inflation
Teurer Kaffee, teures Fleisch und steigende Ölpreise belasten die Margen. Zusätzlich verschärfen neue Zölle die Situation. Die Folge: Analysten ziehen sich zurück. Morgan Stanley senkte das Kursziel kürzlich auf 22 US-Dollar und rät zum Untergewichten. Die Experten verweisen auf den schwierigen Ausblick für Rohstoffe. BNP Paribas ist noch pessimistischer. Die französische Bank kappte das Ziel auf 18 US-Dollar. Sie sieht kaum Chancen auf ein nennenswertes Mengenwachstum.
CEO Steve Cahillane steht unter Druck. Im Februar stoppte er die geplante Aufspaltung des Konzerns. Stattdessen fließen nun rund 950 Millionen US-Dollar in neue Projekte. Zusätzliche 600 Millionen US-Dollar steckt das Unternehmen in Marketing und Forschung. Das Ziel: Die schwache Nachfrage der Verbraucher soll wieder anspringen. Bisher schrumpften die organischen Umsätze neun Quartale in Folge. Beobachter loben den Strategiewechsel zwar. Sie betonen aber auch den hohen Zeitbedarf.
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Aktie rutscht in Richtung Jahrestief
An der Börse spiegelt sich die Skepsis wider. Die Aktie notiert aktuell bei 18,87 Euro. Damit bewegt sich das Papier nah am 52-Wochen-Tief von 18,28 Euro. Auf Sicht von zwölf Monaten steht ein Minus von rund 25 Prozent auf der Kurstafel.
Auch der Ausblick für das Gesamtjahr 2026 liefert wenig Rückenwind. Das Management erwartet sinkende Umsätze und einen Gewinnrückgang von mehr als 20 Prozent. Am kommenden Mittwoch müssen die Quartalszahlen nun erste Erfolge der neuen Investitionsstrategie belegen. Fallen die Absatzmengen weiter, dürfte der Druck auf die Unternehmensführung spürbar zunehmen.
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