Die Auftragsbücher quellen über, das Wachstumstempo ist hoch. Am Aktienmarkt spiegelt sich diese Dynamik bei Kraken Robotics derzeit jedoch nicht wider. Die Papiere des Unterwasser-Spezialisten gaben allein am Montag um über fünf Prozent auf 4,64 Euro nach. Damit rutschte der Kurs unter die 50-Tage-Linie.
Trotz eines Kursplus von über 200 Prozent auf Jahressicht notiert die Aktie nun knapp 30 Prozent unter ihrem März-Hoch. Im Mai stehen die nächsten Quartalszahlen an.
Erwartungen und Margen
Analysten rechnen für das erste Quartal mit einem Umsatz von rund 21,3 Millionen US-Dollar. Der Gewinn je Aktie soll bei 0,0109 Dollar liegen. Diese Schätzungen folgen auf ein starkes Geschäftsjahr. Kraken Robotics steigerte den Jahresumsatz zuletzt auf 102,2 Millionen Dollar.
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Das bereinigte EBITDA erreichte knapp 25 Millionen Dollar. Das entspricht einer operativen Marge von 24 Prozent. Investoren achten nun genau auf diese Profitabilität. Das Unternehmen muss beweisen, dass es die Margen beim aktuellen Wachstum halten kann.
Volle Auftragsbücher
Ein zentraler Treiber für das Unternehmen ist der rapide wachsende Auftragsbestand. Seit Jahresbeginn meldete Kraken neue Bestellungen im Wert von rund 87 Millionen Dollar. Darunter fällt ein 28-Millionen-Dollar-Paket für Unterwasserbatterien und Sonartechnik.
Hinzu kommt ein Rüstungsauftrag über 24 Millionen Dollar. Die polnische Marine und weitere Verteidigungsunternehmen kaufen KATFISH-Systeme. Um diese Nachfrage zu bedienen, nimmt Kraken eine neue Batteriefabrik in Nova Scotia in Betrieb. Die Folge: Die Produktionskapazität steigt deutlich.
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Übernahme und Ausblick
Parallel dazu treibt das Management die Expansion durch Zukäufe voran. Im zweiten Quartal soll die Übernahme der Covelya Group abschließen. Der Deal hat ein Volumen von etwa 615 Millionen kanadischen Dollar. Kraken integriert damit spezialisierte Tochtergesellschaften wie Sonardyne und EIVA.
Für das laufende Jahr plant das Management ein massives organisches Wachstum. Der Umsatz soll auf 165 bis 175 Millionen US-Dollar klettern. Das entspricht einem Plus von über 60 Prozent.
Da die großen Fabrikausbauten abgeschlossen sind, sinkt der Investitionsbedarf. Das Management rechnet für den Rest des Jahres mit Ausgaben zwischen 15 und 18 Millionen Dollar. Im Mai präsentiert Kraken Robotics die detaillierten Ergebnisse für das erste Quartal. Im zweiten Quartal folgt dann der geplante Abschluss des Covelya-Deals.
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