Die Kratos Defense & Security Solutions Aktie notiert bei 131,87 US-Dollar und markiert damit ein neues 52-Wochen-Hoch. Ein bemerkenswerter Anstieg von 290,81 Prozent binnen Jahresfrist. Doch ausgerechnet jetzt dreht Star-Investorin Cathie Wood dem Rüstungstitel den Rücken.
Am 16. Januar 2026 verkaufte Woods ARK Investment Management 98.395 Aktien von Kratos Defense über ihre ETFs ARKQ und ARKX. Transaktionswert: 12,26 Millionen US-Dollar. Bereits in den Tagen zuvor hatte ARK weitere 14.036 Papiere abgestoßen. Ein klares Signal: Die Fondsmanagerin nimmt nach der massiven Kursrally Gewinne mit.
Der Exodus geht weiter
Nicht nur Cathie Wood reduziert ihre Position. Director Scot B. Jarvis veräußerte am 15. Januar 5.000 eigene Aktien zu einem Kurs von 120,18 US-Dollar – Erlös: 600.900 Dollar. Die Transaktion erfolgte im Rahmen eines bereits am 15. September 2025 aufgesetzten 10b5-1-Handelsplans. Nach dem Verkauf hält Jarvis noch 105.417 Kratos-Anteile.
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Die Insiderverkäufe fallen in eine Phase extremer Bewertung. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt bei astronomischen 1.040. Analysten von InvestingPro bewerten die Aktie als „deutlich überbewertet“ im Vergleich zum fairen Wert.
Was rechtfertigt die Bewertung?
Kratos präsentiert durchaus Wachstumszahlen: Der Umsatz kletterte in den vergangenen zwölf Monaten um 14 Prozent auf 1,28 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen verfügt über mehr liquide Mittel als Schulden – grundsätzlich ein solides Fundament.
Doch die aktuelle Kursentwicklung scheint vor allem von großen Auftragserfolgen getrieben. Am 16. Januar 2026 eröffnete Kratos eine neue 55.000 Quadratfuß große Produktions- und Integrationsstätte in Princess Anne, Maryland. Die Anlage unterstützt Hyperschall-Testprogramme wie MACH-TB 2.0 für US Navy, Air Force, DARPA und die Missile Defense Agency.
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Analyst Stifel hob sein Kursziel auf 134 Dollar an – Begründung: starke Auftragsdynamik bei den Valkyrie-Drohnen und Fortschritte beim Hyperschall-Programm. Citizens Bank zog mit einem Kursziel von 125 Dollar nach und verwies auf Kratos‘ Rolle als Schlüsselzulieferer im Collaborative Combat Aircraft-Vertrag von Northrop Grumman für das US Marine Corps.
Politischer Rückenwind
Das Unternehmen positioniert sich geschickt im aktuellen politischen Umfeld. Kratos unterstützt öffentlich Trumps Forderung nach Reinvestition von Gewinnen in Verteidigungstechnologie statt in Aktienrückkäufe. Das Management betont, sämtliche Profite in Technologieentwicklung zu stecken – weder Dividenden noch Buybacks stehen auf der Agenda.
Während ARK sich zurückzieht und Kursziele unter der aktuellen Notierung liegen, treibt die militärische Auftragslage die Bewertung weiter. Ob die extreme Bewertung gerechtfertigt ist, wird sich an der tatsächlichen Gewinnentwicklung zeigen müssen.
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