Während die U.S. Navy ihre Zusammenarbeit mit Kratos Defense massiv ausweitet, herrscht an der Börse heute Katerstimmung. Ein neuer Millionenauftrag für Zieldrohnen trifft auf die Ankündigung einer Kapitalerhöhung, was bei Anlegern für gemischte Gefühle sorgt. Es stellt sich die Frage, ob die volle Auftragsbuch-Dynamik die drohende Verwässerung der Anteile langfristig ausgleichen kann.
Millionenauftrag für Zieldrohnen
Die U.S. Navy hat eine Vertragsoption im Wert von rund 61,1 Millionen US-Dollar gezogen, um die Produktion von Unterschall-Zieldrohnen des Typs BQM-177A fortzusetzen. Die Vereinbarung umfasst die Lieferung von 70 dieser Systeme sowie die dazugehörigen Startkits. Diese speziellen Drohnen sind für die U.S. Navy essenziell, um Waffensysteme zu testen und realitätsnahe Flottenübungen durchzuführen.
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Die Produktion wird größtenteils im kalifornischen Sacramento stattfinden, wobei der Abschluss des Projekts für August 2028 geplant ist. Dieser Auftrag unterstreicht die stabile Position des Unternehmens als wichtiger Zulieferer für das US-Verteidigungsministerium, insbesondere in den Bereichen unbemannte Systeme und Recapitalisierung der Verteidigungsbasis.
Kapitalerhöhung belastet den Kurs
Trotz dieser operativen Erfolge verliert die Aktie heute deutlich an Wert und notiert bei rund 71,90 Euro. Der Kursrutsch von fast acht Prozent lässt sich vor allem auf die zeitgleiche Ankündigung einer öffentlichen Aktienemission zurückführen. Solche Kapitalerhöhungen werden vom Markt oft kritisch gesehen, da sie den Anteil der bestehenden Aktionäre verwässern. Dieser Schritt überschattet derzeit die positiven Nachrichten über den Navy-Deal und die jüngsten technologischen Fortschritte, wie den Abschluss einer wichtigen Design-Prüfung für die Space Development Agency.
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Die fundamentalen Daten von Kratos Defense zeigen jedoch eine robuste Basis. Die erst vor wenigen Tagen veröffentlichten Geschäftszahlen für das Jahr 2025 belegen einen Umsatzanstieg auf 345,1 Millionen US-Dollar im vierten Quartal. Mit einem Auftragsbestand von über 1,57 Milliarden US-Dollar und einem starken Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz ist das Unternehmen für die kommenden Jahre eigentlich gut aufgestellt.
Der Fokus der Anleger dürfte nun auf der erfolgreichen Platzierung der neuen Aktien liegen, um die finanzielle Flexibilität für künftige Projekte in den Wachstumsfeldern Hyperschall und Satellitenkommunikation zu erhöhen. Operativ stützen die langfristigen Verträge mit dem Verteidigungssektor die Strategie, auch wenn der Titel im Monatsvergleich mit einem Minus von fast 24 Prozent deutlich unter Druck steht.
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