Krones hat heute die Veröffentlichung der endgültigen Zahlen für das dritte Quartal am 6. November 2026 angekündigt. Der Quartalsbericht folgt auf die gesenkte Umsatzprognose und die vorläufigen Neunmonatszahlen, die das Unternehmen am 22. Oktober vorgelegt hatte.
Niedrigere Umsatzziele, unveränderte Renditeprognose
Wie das Handelsblatt berichtete, senkte Krones die Prognose für das währungsbereinigte Umsatzwachstum 2026 von 3–5 % auf 1–2 %. Als Gründe nannte das Unternehmen ungünstige Entwicklungen in relevanten Absatzmärkten, gesamtwirtschaftliche Unsicherheiten und herausfordernde geopolitische Rahmenbedingungen.
Auch die längerfristige Umsatzplanung fiel niedriger aus. Für 2028 strebt Krones statt rund 7 Mrd. € noch 6,0–6,2 Mrd. € an. Unverändert blieben dagegen die Renditeziele für das laufende Geschäftsjahr.
Für 2026 erwartet Krones weiterhin eine EBITDA-Marge von 10,7–11,1 %. Auch die Zielspanne für die Kapitalrendite ROCE blieb mit 19–20 % bestehen.
Nach den vorläufigen Zahlen erreichte der Umsatz in den ersten neun Monaten 2026 gut 4,1 Mrd. €. Währungsbereinigt entsprach das einem Zuwachs von 0,8 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Das EBITDA belief sich laut Handelsblatt vorläufig auf rund 453 Mio. €. Darin war ein positiver Ergebniseffekt von etwa 10 Mio. € aus der Rückerstattung von US-Zöllen enthalten.
Analysten reduzierten ihre Bewertungsziele
Das Bankhaus Metzler senkte am Montag das Kursziel von 145 € auf 137 € und bestätigte die Kaufempfehlung. Die Anpassung folgte zeitlich auf die Veröffentlichung der niedrigeren Umsatzprognose.
Bereits am 23. Oktober hatte die DZ Bank ihren fairen Wert von 160 € auf 131 € gesenkt. Die Einstufung beließ sie auf „Kaufen“. Beide Häuser reduzierten damit ihre Bewertungsmarken, ohne ihre positive Einstufung zu ändern.
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