Der Maschinenbauer Krones hat gestern seine vorläufigen Geschäftszahlen für 2025 vorgelegt – und liefert ein rundum solides Bild. Der Umsatz kletterte um sieben Prozent auf 5,66 Milliarden Euro, das operative Ergebnis (EBITDA) legte sogar überproportional um 12,2 Prozent auf 602,3 Millionen Euro zu. Die EBITDA-Marge verbesserte sich von 10,1 auf 10,6 Prozent. Damit hat der Hersteller von Abfüll- und Verpackungsanlagen seine selbst gesteckten Ziele erreicht und bestätigt einmal mehr seinen profitablen Wachstumskurs.
Besonders erfreulich: Das Schlussquartal sorgte für zusätzlichen Schwung. Von Oktober bis Dezember stieg der Umsatz um 9,7 Prozent auf 1,56 Milliarden Euro, das EBITDA kletterte um 17,5 Prozent auf 171,6 Millionen Euro. Die Marge erreichte im vierten Quartal sogar 11,0 Prozent – ein deutliches Zeichen, dass die Effizienzsteigerungen in der Produktion und die Kostenoptimierungen greifen.
Auftragseingang bleibt robust
Auch beim Neugeschäft gibt es wenig zu meckern. Der Auftragseingang legte im Gesamtjahr um 1,9 Prozent auf 5,56 Milliarden Euro zu. Im vierten Quartal zog die Nachfrage sogar kräftig an: Mit einem Plus von 8,6 Prozent auf 1,46 Milliarden Euro signalisierten die Kunden weiterhin robuste Investitionsbereitschaft. Ende Dezember hatte Krones Aufträge im Wert von 4,19 Milliarden Euro in den Büchern – genug, um die Produktionskapazitäten bis weit ins dritte Quartal 2026 auszulasten.
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Das Unternehmen verweist darauf, dass seine Märkte grundsätzlich weniger von konjunkturellen Schwankungen betroffen seien. Die Getränke- und Lebensmittelindustrie bleibt offenbar ein verlässlicher Partner, selbst in unruhigen Zeiten.
Kennzahlen überzeugen
Neben den Umsatz- und Margenzahlen kann Krones auch bei anderen Kennziffern punkten. Der Return on Capital Employed (ROCE) stieg von 18,2 auf 19,1 Prozent und liegt damit klar im anvisierten Zielkorridor von 18 bis 20 Prozent. Der Free Cashflow vor Akquisitionen erreichte 282,9 Millionen Euro – nahezu auf Vorjahresniveau. Das Konzernergebnis kletterte auf 299,2 Millionen Euro, was einem Gewinn je Aktie von 9,45 Euro entspricht.
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Die Bilanz bleibt solide: Die Eigenkapitalquote verbesserte sich auf 42,2 Prozent, die Nettoliquidität lag Ende Dezember bei 548,2 Millionen Euro. Finanzielle Spielräume sind also reichlich vorhanden.
Ausblick: Weiteres Wachstum geplant
Für 2026 zeigt sich der Vorstand realistisch optimistisch. Währungsbereinigt soll der Umsatz um drei bis fünf Prozent wachsen, die EBITDA-Marge auf 10,7 bis 11,1 Prozent klettern. Beim ROCE peilt das Unternehmen 19 bis 20 Prozent an. Allerdings bleibt Krones vorsichtig: Geopolitische Risiken, eine unberechenbare globale Zollpolitik und mögliche Materialengpässe könnten die Geschäftsprozesse beeinträchtigen. Auch erhebliche Wechselkursschwankungen – 2025 kosteten negative Währungseffekte bereits 99 Millionen Euro Umsatz – bleiben ein Unsicherheitsfaktor.
Dennoch: Die Grundlage stimmt. Krones hat 2025 seine Hausaufgaben gemacht und ist gut ins neue Jahr gestartet. Die endgültigen Zahlen veröffentlicht das Unternehmen am 20. März mit dem Geschäftsbericht. Bis dahin dürften die vorläufigen Ergebnisse den Anlegern ausreichend Zuversicht geben.
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