Starke Zahlen treffen auf skeptische Analysten. Bei K+S klaffen operative Entwicklung und Markterwartungen spürbar auseinander. Der Düngemittelkonzern hat seine Jahresprognose überraschend angehoben. Das treibt den Kurs. Allein in den vergangenen sieben Tagen legte das Papier um gut zehn Prozent zu.
Starkes Quartal zwingt zur Anpassung
Ein unerwartet gutes Auftaktquartal liefert den Grund für den Optimismus. K+S erwirtschaftete ein operatives Ergebnis von rund 280 Millionen Euro. Damit übertraf der Konzern die Markterwartungen deutlich. Treiber waren stabile Preise in der Landwirtschaft. Auch günstige Wechselkurse stützten das Geschäft.
Die Folge: Das Management schraubt die Ziele nach oben. Für das laufende Jahr erwartet K+S nun ein operatives Ergebnis zwischen 630 und 730 Millionen Euro. Zuvor lag die Spanne etwas niedriger.
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Aufwärtstrend trifft auf Analysten-Skepsis
Technisch sieht das Bild vielversprechend aus. Die Aktie notiert aktuell bei 16,24 Euro. Damit hat sie die wichtige 50-Tage-Linie klar hinter sich gelassen. Seit Jahresbeginn summiert sich das Kursplus auf fast 29 Prozent. Das Papier befindet sich in einem intakten Aufwärtstrend.
Viele Analysten trauen der Rally indes nicht. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei lediglich 15,15 Euro. Die Deutsche Bank bestätigte zuletzt sogar ihre Verkaufsempfehlung. Die Experten rieten mit einem Ziel von 10,20 Euro zum Ausstieg. Sie sehen kaum Spielraum für Zusatzgewinne aus geopolitischen Verwerfungen im Kalimarkt.
Wichtige Termine im Mai
Mitte Mai stehen nun zwei wichtige Termine im Kalender. Am 11. Mai veröffentlicht K+S den vollständigen Bericht zum ersten Quartal. Hier suchen Investoren nach Details zur Preisentwicklung. Einen Tag später folgt die ordentliche Hauptversammlung. Dort stimmen die Aktionäre über den Vorschlag zur Dividende für das abgelaufene Geschäftsjahr ab.
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