Der Frankentaler Pumpen- und Armaturenhersteller liefert erneut ab. Nach einem bereits starken 2024 knackte KSB nun im Geschäftsjahr 2025 erstmals die magische Schwelle von 3 Milliarden Euro Umsatz. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Auftragseingang und Erlöse stiegen deutlich, das operative Ergebnis übertraf die Erwartungen. Doch kann das Unternehmen diesen Lauf fortsetzen?
Die Vorzugsaktie reagierte zunächst verhalten und gab leicht nach auf rund 1.095 Euro. Nur einen Tag zuvor hatte das Papier bei 1.120 Euro ein neues Allzeithoch markiert. Seit Jahresbeginn steht ein Plus von etwa 13 Prozent zu Buche – nach einem spektakulären Kurssprung von rund 60 Prozent im Vorjahr.
Pumpengeschäft als Wachstumsmotor
Der Umsatz kletterte 2025 um 2,3 Prozent auf gut 3 Milliarden Euro. Bereinigt um negative Währungseffekte wäre das Wachstum sogar bei soliden fünf Prozent gelegen. Haupttreiber war das Pumpengeschäft, das um 4,3 Prozent auf 1,618 Milliarden Euro zulegte. Besonders beeindruckend entwickelte sich der Wassermarkt mit einem Sprung von 17 Prozent.
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Der Auftragseingang zog parallel auf 3,2 Milliarden Euro an – ein Plus von 2,9 Prozent. Auch hier wirkten Währungsturbulenzen bremsend: Ohne diese Effekte hätte das Wachstum bei 5,6 Prozent gelegen. Die stark gestiegene Nachfrage im Wassersegment sorgte für volle Auftragsbücher.
Ergebnis über Vorjahresniveau
Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wird im mittleren Bereich der angepeilten Spanne zwischen 235 und 265 Millionen Euro erwartet. Das bedeutet eine Verbesserung gegenüber 2024. Beachtlich: In dieser Zahl sind bereits Transformationskosten für die SAP S/4HANA-Umstellung in Höhe von 27 Millionen Euro enthalten – fast doppelt so viel wie im Vorjahr.
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Unternehmenslenker Stephan Timmermann zeigte sich trotz schwieriger globaler Rahmenbedingungen hochzufrieden. Weltpolitische Spannungen und Handelshemmnisse konnten den Erfolg nicht bremsen. Das Armaturen-Segment wuchs moderat um 1,3 Prozent auf 404 Millionen Euro. Lediglich das Ersatzteil- und Reparaturgeschäft musste Federn lassen – belastet durch Schwäche im Bergbausektor.
Ausblick trotz Gegenwind
Regional zeigt sich ein gemischtes Bild: Europa legte um 2,9 Prozent zu, der Mittlere Osten und Afrika sogar um 7,6 Prozent. Amerika und Asien/Pazifik bewegten sich weitgehend seitwärts. Für 2026 kündigt KSB trotz anhaltend schwieriger Rahmenbedingungen die Fortsetzung des Wachstumskurses an.
Die finalen Geschäftszahlen für 2025 präsentiert das Unternehmen am 26. März. Bis dahin dürfte die Aktie weiter auf der Watchlist anspruchsvoller Anleger stehen. Der SDAX-Konzern mit rund 16.800 Mitarbeitern hat bewiesen, dass er auch in turbulenten Zeiten liefern kann.
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