Kyverna Therapeutics liefert klinische Belege für den Einsatz seiner CAR-T-Zelltherapie bei seltenen Autoimmunerkrankungen. Die Daten der KYSA-8-Studie zeigen signifikante Fortschritte bei Patienten mit dem Stiff-Person-Syndrom. Damit rückt der erste Zulassungsantrag für das Unternehmen in greifbare Nähe.
Erfolge bei seltenen neurologischen Erkrankungen
Kyverna präsentierte auf der Jahrestagung der American Academy of Neurology (AAN) aktuelle Ergebnisse zur Therapie miv-cel. In der Zulassungsstudie KYSA-8 erreichten Patienten nach einer Einzeldosis statistisch signifikante Verbesserungen. Besonders auffällig: Alle Teilnehmer konnten ihre bisherigen Immuntherapien absetzen.
Da es für die rund 6.000 Betroffenen in den USA bisher keine von der FDA zugelassene Behandlung gibt, besetzt Kyverna hier eine medizinische Nische. Die Therapie wurde zudem gut vertragen, ohne dass schwere Nebenwirkungen wie das Zytokin-Freisetzungssyndrom auftraten.
Parallel dazu überzeugte der Wirkstoff bei Myasthenia Gravis (gMG). Langzeitdaten aus der Phase 2 belegen ein stabiles Ansprechen über 52 Wochen hinweg. Das Unternehmen bereitet nun den nächsten regulatorischen Schritt vor.
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Zulassungsantrag und finanzielle Basis
Die Einreichung des Zulassungsantrags (BLA) für das Stiff-Person-Syndrom ist für die erste Jahreshälfte 2026 geplant. Indes läuft die Patientenrekrutierung für eine Phase-3-Studie bei gMG bereits an.
An der Börse sorgten die Nachrichten für Volatilität. Während das Papier am Mittwoch auf 9,34 USD nachgab, steht auf Sicht von 30 Tagen ein Plus von rund 18 Prozent.
Finanziell ist das Unternehmen für die kommenden Schritte gerüstet. Zum Jahresende 2025 verfügte Kyverna über liquide Mittel von rund 279 Millionen USD. Die kommenden Monate stehen im Zeichen der US-Zulassung. Weitere Daten aus dem Phase-2-Teil der Myasthenia-Gravis-Studie werden für das zweite Halbjahr 2026 erwartet.
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